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Adrian Wehner

2019.04.19

2019.04.14

SG Schorndorf - TSV Bönnigheim 33:30

2019.04.06

TV Oeffingen - SG Schorndorf 31:24

Emotions-, ideen- und mutlos in Oeffingen

Eine lange, kräftezehrende Saison, in der die Schorndorfer über weite Strecken gute Leistungen zeigten neigt sich dem Ende. Mit dem letzten „Highlightspiel“ um den zweiten Tabellenplatz hinter dem souveränen Meister aus Weinstadt zeigten leider nur die Oeffinger warum sie so weit oben in der Tabelle zu finden sind.

Technische Fehler, Kopfloses agieren und das auslassen klarster Torchancen prägte das Spiel in der Anfangsphase der Schorndorfer, während die Oeffinger mit viel Tempo und top motiviert den Daimlerstädter den Schneid abkauften. Nach 9 Minuten hatte der scheidende Trainer Slavko Pustoslemsek genug gesehen und legte beim 5:1 die erste Auszeit. Leider sollte diese keine positive Wirkung haben und so konnten sich die Gastgeber mit wenig Mühe über ein 7:2 auf 13:5 absetzen. In der 19 Minute dann noch ein Schreckmoment als Benjamin Westhauser nach einem Ball hechtete aber Stefan Niederer schneller war und der Hechtsprung in den Beinen von Schorndorfs Kapitän endete. Für beide Spieler war das Spiel vorbei. Westhause sah die rote Karte und Niederer konnte nicht mehr eingesetzt werden. Mit einem deutlichen Rückstand von 17:7 wechselte man die Seiten.

In der zweiten Hälfte war das Ziel wenigstens etwas Moral zu zeigen und nochmal zu zeigen warum man bis dato Tabellenzweiter war. Der Junge Sebastian Kolb machte ein gutes Spiel auf der Mitte und konnte sich immer wieder im 1:1 durchsetzen. Doch auch in der zweiten Hälfte war die Chancenauswertung mangelhaft und auch die Absprache in der Abwehr sollte immer wieder nicht stimmen. Am Ende stand eine mehr als verdiente 31:24 Niederlage auf der Anzeigetafel und Oeffingen verdrängt Schorndorf auf den dritten Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende ist der TSV Bönnigheim zu Gast in Schorndorf zum letzten Saisonspiel. Die Mannschaft muss ein anderes Gesicht zeigen und mit mehr Leidenschaft dieses Spiel bestreiten, damit die eigentlich sehr positive Saison nicht mit 3 Niederlagen in Folge endet.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner, Schuller (4), Rüdiger, Mack, Friz, Bajrovic (6/2), Werner, Gora (3/2), Wehner (4), Kolb (5), Niederer

2019.03.30

TV Bittenfeld 3 – SG Schorndorf 32:24

Gebrauchter Tag für Herren 1 in Bittenfeld

Es gibt Tage da läuft nichts zusammen. So einen Tag erwischten die Schorndorfer am vergangenen Samstag beim Gastspiel in Bittenfeld und verlor auch in der Höhe völlig verdient mit 32:24.

In der Anfangsphase konnte man das Spiel offen gestalten und die Führung wog hin und her. Mal legte Schorndorf, mal Bittenfeld 1 Tor vor. Als reihenweiße freie Wurfchancen und 7-Meter nicht genutzt werden konnten, setzte sich Bittenfeld nach 23 Minuten mit 13:10 etwas ab. Vorallem den Wurfgewaltigen Jonathan Buck bekam man einfach nicht in den Griff. Bis zur Halbzeit konnte man auf 14:12 verkürzen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte setzte sich die mangelnde Chancenauswertung fort und Bittenfeld zündete den Turbo und konnte nun auch aus den Fehlwürfen Kapital durch Gegenstöße schlagen. Auch eine Auszeit in der 41 Minute beim Spielstand von 21:16 konnte an dem Abwärtstrend nichts ändern. 8 Minuten später musste Slavko Pustoslemsek schon seine dritte Auszeit nehmen da sich beim 28:18 ein Debakel ankündigte. Wenigstens konnte man in den letzten 10 Minuten noch etwas Ergebniskosmetik betreiben was am Spielausgang jedoch nichts mehr änderte. Bittenfeld gewinnt auch in der Höhe verdient gegen die SG Schorndorf, die nun am kommenden Wochenende ein Endspiel um Tabellenplatz 2 gegen den TV Oeffingen vor sich hat. Hier heißt es nochmals alles geben um die erfolgreiche Saison auch gebührend zu beenden.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (3/2), Schuller (1), Friz, Bajrovic (1), Pflug (3), Werner (2), Gora (5), Wehner (5), Kolb (1), Niederer (3/1)

2019.03.23

SG Schorndorf – HSG Hohenlohe 33:32

Am Ende setzt sich der Favorit durch

Rein von der Tabellensituation war beim Spiel 2. gegen 12. die Rollen klar verteilt. Da die Spielgemeinschaft aus Hohenlohe aber mit einem doppelten Punktgewinn die Abstiegsplätze hätte verlassen können musste man sich gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner in intensiven 60 Minuten durchsetzen. Somit festigt man sich den zweiten Tabellenplatz mit 32:14 Punkten.

Wie schon in den vergangenen Partien gehörte die Anfangsphase den Gegnern. Zu behäbiges Abwehrverhalten und technische Fehler im Angriff führte dazu das in der 15 Minute beim Spielstand von 7:10 die erste Auszeit fällig war und Trainer Slavko Pustoslemsek die Mannschaft wach rütteln musste. Dieser 3 Tore Vorsprung sollte bis zu 23 Minute bestand haben als Heiko Busse bereits den zweiten 7-Meter parieren konnte, verkürzte man auf 15:16. In Überzahl gelang Alexander Gora der Ausgleich und kurz darauf traf man zum 17:16. Der ersten Führung seit dem 2:1 in der dritten Minute. Die Abwehr stabilisierte sich etwas doch gegen den Wurfgewaltigen Rückraum der Gäste war man immer noch etwas zu passiv. 5 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit musste man den Treffer zum 18:19 hinnehmen.

Es entwickelte sich ein knappes Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste die immer wieder 1 bis 2 Tore vorlegen konnten. Doch abschütteln ließen sich die Schorndorfer nicht. Immer wieder Adrian Wehner und Stefan Niederer konnten den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen und es war alles angerichtet für eine spannende Schlussphase. Beim 30:30 in der 55 Minute vergab Niederer seinen ersten 7-Meter, konnte sich allerdings den Rebound sichern und den gut einlaufenden Marco Schuller bedienen. 3 Minuten später machte er es besser und brachte den Strafwurf sicher zum Spielstand 33:32 unter. In den folgenden 2 Minuten gelang beiden Mannschaften kein Treffer mehr und der letzte Angriff der Gäste endete in einem direkten Freiwurf, der geblockt werden konnte. So konnte man sich am Ende über einen knappen Sieg freuen.

Am kommenden Wochenende ist man zu Gast bei dem TV Bittenfeld 3, bevor es zum nächsten Topspiel gegen den Tabellendritten aus Oeffingen kommt.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner, Schuller (2), Friz, Bajrovic (4), Pflug (2), Werner, Gora (4), Wehner (8), Kolb, Niederer (13/6), Karoly

2019.03.17

2019.03.17

HSG Sulz-Murr - SG Schorndorf 24:24

2019.03.10

2019.03.10

SG Schorndorf - Hbi Weil/Feuer 29:25

Sieg im Spitzenspiel um Platz 2

Nachdem der verdiente Aufstieg der Weinstädter am Samstag unter Dach und Fach gebracht wurde kam es am Sonntag zum Topspiel um den 2. Tabellenplatz. Zu Gast war die Hbi Weilimdorf/Feuerbach in Schorndorf. Das Hinspiel konnten die Gäste in heimischer Halle mit 34:28 für sich entscheiden und wären mit einem Punktgewinn an den Daimlerstädtern in der Tabelle vorbei gezogen.

Den besseren Start erwischten die Gäste und konnten durch zwei Rückraumwürfe von Tim Petschinka mit 0:2 in Führung gehen, ehe Adrian Wehner den ersten Treffer für Schorndorf zum Anschluss markieren konnte. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Anfangsphase und in der 8 Minute konnte man durch einen Treffer von Simon Mack mit 4:3 in Führung gehen. Marc Krammer parierte einen 7-Meter und im Gegenzug netzte Alexander Gora zum 8:5 ein. Dies sollte seine letzte Aktion im Spiel sein denn nach einem Foul zogen die Unparteiischen in der 23 Minute eine sehr fragwürdige rote Karte. Trotz des Ausfalls von Gora und einer Manndeckung gegen Adrian Wehner konnte man bis zur Halbzeit auf 12:7 erhöhen.

Mit viel Schwung kam man aus der Kabine und erhöhte durch Marco Schuller und Sascha Pflug auf 15:8. Kapitän Stefan Niederer wurde auf der Mitte eingesetzt und konnte seine Mitspieler immer wieder schön in Szene setzen. Beim 21:14 in der 42 Minute hatte man sich eine komfortable Führung heraus gespielt. Allerdings kam es anschließend zu einem Bruch im Spiel. Die Abwehr agierte nicht mehr konsequent genug und im Angriff verursachte man etliche technische Fehler welche die Nord-Stuttgarter mit Gegenstößen bestraften. So waren Sie 5 Minuten später beim 22:20 wieder in Schlagdistanz und Trainer Slavko Pustoslemsek zog seine dritte Auszeit. Durch zwei Tore von Rückraumroutinier Baxi Bajrovic und ein schöner Dreher von Stefan Niederer war man wieder mit 3 Toren in Führung. In den letzten Minuten versuchte die Hbi mit einer offensiven Manndeckung das Ruder nochmals rum zu reißen doch fand man trotzdem immer wieder eine Lösung und die richtige Entscheidung um am Ende ein kampbetontes und spannendes Spiel mit 29:25 für sich zu entscheiden.

Am kommenden Wochenende ist die Mannschaft bei der akut Abstiegsbedrohten HSG Sulzbach-Murrhardt zu Gast, welche mit allen Mitteln ums Überleben kämpfen. Um am Ende der Saison Vizemeister zu sein möchte die Mannschaft jedes der verbleibenden 5 Spiele mit absoluter Ernsthaftigkeit und Engagement bestreiten.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (3/2), Schuller (3), Friz, Mack (1), Bajrovic (7), Pflug (3), Werner, Gora (2), Wehner (3), Kolb (1), Niederer (5/1), Karoly (1)

2019.02.23

TV Großbottwar - SG Schorndorf 30:21

Gebrauchter Tag in Großbottwar

Es lief nichts zusammen beim Tabellenzweiten in der Wunnensteinhalle in Großbottwar. Krankheitsbedingt mussten Adrian Wehner, Sascha, Pflug und Marco Schuller für das Spiel passen. So war Trainer Slavko Pustoslemsek gezwungen sowohl in der Abwehr als auch im Angriff zu improvisieren. Dies gelang allerdings nur 20 Minuten.

Mit einer ungewöhnlichen 3:3 Deckung überraschten die Gastgeber die Schorndorfer. Zu Beginn konnte man diese noch mit Einzelaktionen überwinden und über ein 4:4 konnte man beim 7:8 erstmals in Führung gehen. Durch zu wenig Bewegung ohne Ball brachte man sich anschließend immer wieder ins Zeitspiel und schlechte Wurfpositionen. So gelangen in den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte nur noch 2 Treffer während die Störche weitere 7-mal einnnetzen konnten. Mit 14:10 ging es in die Halbzeit.

Ein 4-Tore Rückstand zur Halbzeit ist keine große Sache und man war gewillt in der zweiten Hälfte sich auf seine Stärken zu besinnen und wieder schnellen Handball zu spielen. Leider blieb es nur bei diesem Vorsatz. Großbottwar war an diesem Abend den Schorndorfern in allen Belangen überlegen. Die Abwehr fand nie den Zugriff wie in den Vergangenen Spielen und im Angriff spielte man ideenlos und scheiterte auch mit besten Wurfmöglichkeiten am gut aufgelegten Torhüter der Gastgeber. Nach 41 Minuten leuchtete 20:13 von der Anzeigetafel und Schorndorf nahm die zweite Auszeit. Der Spielverlauf änderte sich dadurch aber nicht und bereits 5 Minuten später sah sich Slavko Pustoslemsek bereits zur dritten Auszeit, beim Spielstand on 23:15 gezwungen. An diesem Tag sollte aber keine Ansage, taktische Maßnahme oder personelle Umstellung helfen. Großbottwar spielte ihr Spiel und konnte Tor für Tor erhöhen. Beim 29:19 in der 55 Minute erzielten sie die höchste Führung. Durch Zwei Tore von Sebastian Kolb konnte man nochmals auf 8 verkürzen bevor Jan Leistner zum 30:21 Endstand traf.

Großbottwar gewinnt dieses Spiel völlig verdient und war vor allem Mental den Schorndorfern an diesem Abend überlegen und unterstreicht Ihre Heimstärke. Nun hat die Mannschaft ein Spielfreies Wochenende vor sich bevor es am 10 März gegen die Hbi Weilimdorf/Feuerbach geht.

BSG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (1), Friz, Mack (1), Bajrovic (2), Oehm (3/1), Werner (2), Gora (4), Kolb (3), Niederer (4/1), Karoly (1)

2019.02.16

2019.02.16

SG Weinstadt - SG Schorndorf 26:27

Schorndorf hat es geschafft!

Das Derby in Weinstadt konnten die Schorndorfer nach überragender erster Halbzeit für sich entscheiden. In einer gut gefüllten Halle konnte man dem, bis dato ungeschlagenen Tabellenführer Weinstadt die ersten Punkte abnehmen.

Ein temporeiches und spannendes Spiel wurde den Zuschauern am Samstag geboten. Schorndorf konnte durch einen schönen Angriff schnell mit 1:0 in Führung gehen. Doch die Weinstädter zeigten warum Sie völlig zu Recht ganz oben in der Tabelle stehen und erzielten zwei schnell Tore zur 2:1 Führung. Nach 5 Minuten konnte Sie auf 4:2 erhöhen und es schien seinen normalen Gang zu gehen. Doch ein gehaltener 7-Meter von Marc Krammer war die Initialzündung. Aus dem 4:2 konnte eine 4:8 Führung erspielt werden. Die Abwehr stand kompakt und stellte Weinstadt immer wieder vor Probleme. Dahinter ein sensationell aufgelegter Marc Krammer im Tor brachte die Schützen ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Im Angriff zog Spielmacher Philip Oehm gekonnt die Fäden und setze seine Mitspieler toll in Szene. Beim 6:10 hatte Weinstadts Trainer Gesprächsbedarf. Diese Auszeit sollte allerdings keine Wirkung zeigen denn Schorndorf war hellwach und sehr gut eingestellt. Immer wieder konnte man die Gastgeber zu schlechten Würfen zwingen oder Bälle erobern. Auch in Unterzahl Situationen verteidigte man mutig und fand im Angriff immer wieder die Lücken. Über 7:10 konnte man bis zur Halbzeit auf 10:16 davon ziehen. Adrian Wehner erzielte alle seine 7 Tore in der ersten Hälfte und maßgeblich für die komfortable Führung verantwortlich.

Das in der zweiten Hälfte eine Reaktion des Ligaprimus kommen würde war jedem klar. Eine Manndeckung gegen Adrian Wehner und Stefan Niederer war die taktische Maßnahme zu Beginn des zweiten Durchgangs. Dies sollte allerdings nicht zum Erfolg führen denn die Daimlerstätder machten dort weiter wo Sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Simon Mack und zweimal Philip Oehm erhöhten auf 12:20. Für Weinstadt bahnte sich ein Debakel an. Doch nach und nach schlichen sich Konzentrationsfehler in das Schorndorfer Spiel welche Weinstadt gnadenlos ausnutze und in der 45 Minute beim 19:22 wieder in Schlagdistanz war. Die Schlussphase wurde eingeläutet. Baxi Bajrovic und Stefan Niederer konnten auf 19:24 erhöhen. Doch Wienstadt steckte nicht auf und war nicht gewillt die Punkte abzugeben. Durch technische Fehler profitierten die Gastgeber und das Spiel entwickelte sich zu einem wahren Krimi. In der 54 Minute gelang der 24:25 Anschlusstreffer. In Überzahl gelang Christian Tutsch 2 Tore in Folge zum 26:26 Ausgleich. Dem ersten Ausgleich seit dem 4:4 in der 6 Minute. Routinier Baxi Bajrovic nahm sein Herz in die Hand und traf 24 Sekunden vor Schluss zum 26:27. Die Anschließende Auszeit durch Weinstadt und der letzte Angriff endeten in einem direkten Freiwurf welcher den Weg nicht aufs Tor fand.

Der Jubel und die Freude waren grenzenlos und Schorndorf ist somit die erste Mannschaft die Weinstadt in dieser Saison besiegen konnte. Trainer Slavko Pustoslemsek ist sehr stolz auf seine Mannschaft die trotz einer schlechten Trainingswoche auf den Punkt da war und die Vorgaben vor allem in der ersten Halbzeit perfekt umgesetzt hat. Mit 5 Siegen in Folge reißt man kommendes Wochenende zum Heimstarken TV Großbottwar der bisher nur gegen Weinstadt punkte in der eigenen Halle hergegeben hat.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner, Schuller (2), Mack (3), Bajrovic (3), Pflug (2), Oehm (4), Werner, Gora (3), Wehner (7), Niederer (3), Karoly

2019.02.16

2019.02.10

2019.02.10

TV Mundelsheim - SG Schorndorf 26:28

Harter Kampf zum nächsten Sieg

Einen harten fight lieferten sich die Schorndorfer Handballer mit dem TV Mundelsheim ehe man den dritten Sieg in Folge 2019 feiern konnte. Ohne den kranken Alexander Gora und privat verhinderten Thomas Friz reiste die Mannschaft in die Käsberghalle. Nach 60 intensiven Minuten in denen es die Daimlerstädter nie schafften den TV Mundelsheim abzuschütteln gewann man jedoch unterm Strich verdient 26:28 und festigt somit den Tabellenplatz 2 hinter den ungeschlagenen Weinstädtern.

Den besseren Start konnten die Schorndorfer für sich verbuchen und schnell mit 1:3 in Führung gehen. Die Abwehr stellte die Mundelsheimer immer wieder vor große Schwierigkeiten und so waren Ballgewinne durch schlechte Wurfpositionen die Folge. Bereits nach 8 Minuten nahmen die Gastgeber beim Stand von 2:5 eine Auszeit. Diese sollte Wirkung zeigen und Mundelsheim fand besser ins Spiel und konnte auf 4:5 verkürzen. Es war eine gewisse Nervosität zu spüren und so verstrickte man sich im Angriff immer wieder in Einzelaktionen. Immer wieder wurde Sascha Pflug am Kreis schön in Szene gesetzt. Beim 8:11 in der 23 Minute hatte auch Trainer Slavko Pustoslemsek gesprächsbedarf und legte die Grüne Karte. 2 Tore in Folge durch Baxi Bajrovic und Stefan Niederer brachte die erste 5 Tore Führung. Leider verpasste man es diesen Vorsprung zu halten und so musste man in den folgenden Minuten bis zur Halbzeit 4 Gegentreffer hinnehmen und mit 12:13 in die Kabine gehen. Das Spiel war wieder völlig offen.

Direkt nach Wiederanpfiff gelang den Gastgebern der Ausgleichstreffer und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Schorndorf konnte stets 1 Tor vorlegen welches Mundelsheim bis zum 16:16 immer postwendend ausgleichen konnte. Eine schöne Einzelaktion von Adrian Wehner bei drohendem Zeitspiel und 1 Tor aus spitzem Winkel von Rechtsaußen Markus Karoly führte zum Zwischenstand 16:19. Mundelsheim zeigte eine Reaktion und war nicht gewillt die Gäste davon ziehen zu lassen und schaffte nach 44 Minuten beim 19:20 wieder den Anschluss. Schorndorf schien aber immer die richtige Antwort zu finden denn sobald Mundelsheim den Anschluss oder sogar den Ausgleich erzielte konnte man sich in den folgenden Minuten wieder auf 3-4 Tore absetzen. In den letzten 10 Minuten hätte man die Entscheidung schon früher erzwingen können aber der gut aufgelegte Hans Hermann im Tor vereitelte gleich mehrere Großchancen. Über ein 22:26 konnte man am Ende den 26:28 Auswärtssieg bejubeln und ist somit 2019 ungeschlagen.

Am kommenden Samstag kommt es zum Derby gegen den souveränen Tabellenführer aus Weinstadt. Auch wenn man den Weinstädtern den Aufstiegsplatz nicht mehr streitig machen kann so wird die Mannschaft höchst motiviert sein die ersten Punkte gegen die Weinstädter zu ergattern. Dafür braucht die Mannschaft eure Unterstützung und hofft auf zahlreiche Unterstützung um in der Beutelsbacher Hölle bestehen zu können.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (1), Schuller (1), Mack (5), Bajrovic (3), Pflug (5), Oehm (3), Werner, Wehner (3), Niederer (6/3), Karoly (1)

2019.02.02

2019.02.02

SG Schorndorf - HA Neckarelz 41:26

Revanche geglückt!

Die Schorndorfer Handballer haben im Jahr 2019 bisher einen guten Lauf. Konnte man letzte Woche schon einen deutlichen Sieg einfahren so konnte man die Leistung in heimischer Halle gegen die Piranhas aus Neckarelz bestätigen und sich für die Hinrunden Pleite in der harzfreien Halle revanchieren.

Von Anfang an war die Mannschaft auf der Höhe und stellten die Gäste vor große Probleme. Durch eine kompakte Abwehr mit einem gut aufgelegten Marc Krammer im Tor konnte man bereits in der Anfangsphase dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Bereits nach 8 Minuten sah sich der Gästecoach beim Spielstand von 5:2 zu einer Auszeit gezwungen. Von nun an agierten die Gäste mit dem 7. Feldspieler. Diese Maßnahme sollte allerdings keinen Erfolg bringen. Die aggressive Abwehr konnte einen Ball nach dem anderen erobern und das Resultat waren 3 Tore ins verwaiste Gehäuse. 12:2 stand es nach 15 Minuten und die zweite Auszeit der Gäste folgte. Doch die Gäste fanden an dem Tag keine Antwort und so konnte man sich bis zur Halbzeit einen komfortablen 21:10 Vorsprung erspielen.

Die Marschroute für Halbzeit 2 war klar gesetzt. Nicht nachlassen und weiter so konzentriert weiter spielen. Doch nun schlichen sich einige Fehler im Spiel der Daimlerstädter ein. Unvorbereitete Würfe und nicht mehr so konsequent in der Abwehr ermöglichte es dem Gegner meist durch ihren besten Schützen Tim Landenberger auf 23:15 zu verkürzen. Trainer Slavko Pustoslemsek legte seine Grüne Karte. Der Vorsprung pendelte sich bei 8 bis 9 Toren ein bis sich der Neckarelzer Robert Filipovic so sehr über eine Schiri Entscheidung aufregrte, dass er in der 47 Minute eine doppelte Zeitstrafe abholte und von nun an das Spiel von der Tribüne beobachten musste. In der 4 minütigen Überzahl erhöhten die Schorndorfer von 28:20 auf 32:20. Die Abwehr stand wieder deutlich besser und auch Heiko Busse im Tor konnte sich durch mehrere Paraden auszeichnen. Routiner Baxi Bajrovic war es vergönnt unter großem Jubel den 40 Treffer zu markieren Am Ende leuchtete ein völlig verdienter 41:26 Heimsieg von der Anzeigetafel.

Am kommenden Wochenende ist man zu Gast beim TV Mundelsheim, die bisher eine durchwachsene Saison spielen. Ziel muss es sein an die gute Abwehrarbeit der vergangenen zwei Partien anzuknüpfen und die Schwächephase möglichst zu verhindern. Anpfiff ist um 17:00 Uhr in der Mundelsheimer Käsberghalle.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner, Schuller (1), Friz (1), Mack (5), Bajrovic (7), Pflug (1), Oehm (4), Gora (10), Wehner, Kolb (3), Niederer (8/2), Karoly (1)

2019.01.27

2019.01.27

VfL Waiblingen 2 - SG Schorndorf 21:39

Kantersieg gegen die Waiblinger Tigers 2

Aufgrund des Handball WM Finales wurde das erste Spiel im Jahr 2019 auf ungewohnte Zeit vor verlegt. So musste man gegen die Württembergreserve des VfL Waiblingen Sonntagvormittag um 11:30 in der Rundsporthalle antreten. Trotz des frühen Anpfiffs waren die Schorndorfer hellwach und ließen den Gastgebern keine Chance.

Die einzige Führung der Waiblingen konnte Tobias Grüninger beim 1:0 erzielen, welches auch postwendend durch Philip Oehm egalisiert wurde und Stefan Niederer per Gegenstoß auf 1:2 erhöhte. Die Abwehr war hellwach und stellte den Waiblinger Angriff vor große Probleme. Durch einen Zwischenspurt bis zu 12 Minute konnte man sich bereits ein komfortables Polster von 5 Toren erspielen. Waiblingen legte die erste Grüne Karte beim Spielstand von 3:8. Doch zunächst blieb Schorndorf am Drücker. Simon Mack und Alexander Gora konnten auf 4:10 erhöhen. Dann folgte leider eine Schwächephase der Daimlerstädter. Überhastete Abschlüsse und unzureichende Deckungsarbeit brachte Waiblingen zurück ins Spiel und nach 22 Minuten war der Anschluss zu, 11:12 wieder hergestellt. Bis zum Pausenpfiff konnte man sich wieder stabilisieren und durch schnell vor getragene Angriffe, gute Deckungsarbeit und einen starken Marc Kramer im Tor stellte man auf 13:19.

Nach Wiederanpfiff spielten sich die Gäste in einen Rausch und waren von jeder Position Torgefährlich. Schöne Kreisanspiele, präzise Rückraumwürfe und gutes Abräumen auf die Außen machte es den Gastgebern schwer. Ein 7:1 Lauf aus Sicht der Schorndorfer zwang die Waiblinger zur zweiten Auszeit nach 40 Minuten und einem Spielstand von 14:26. Diese Auszeit sollte Ihre Wirkung verfehlen. Erst nach 4 weiteren Treffer der Schorndorfer und 7 Minuten konnte Waiblingen zum 15:30 einnetzen. Der mittlerweile eingewechselte Heiko Busse im Tor stand seinem Vorgänger in nichts nach und konnte mehrere Großchancen parieren. Durch eine 2 Minuten Strafe konnte Waiblingen nochmal etwas verkürzen und 4 Treffer in Folge erzielen was aber nur noch Ergebniskosmetik war. Durch das letzte Tor von Rückraumroutinier Baxi Bajrovic feierten die Schorndorfer einen Kantersieg mit 18 Toren Differenz was zugleich auch der höchste Saisonsieg der Landesligasaison 18/19 ist.

Am kommenden Samstag steht das Rückspiel gegen die Piranhas aus Neckarelz auf dem Programm. Da hat man noch eine Rechnung offen, nachdem man im Oktober in harzfreier Halle eine bittere Niederlage hinnehmen musste. Anpfiff ist um 20:00 Uhr in der Sporthalle Grauhalde.

SG Schorndorf: Busse, Kramer, Steiner (1), Schuller (1), Friz (1), Mack (7), Bajrovic (5), Pflug (1), Oehm (1), Gora (9), Wehner (4), Kolb (1), Niederer (8/2)

2018.12.22

SG Schorndorf - TSV Schmiden 2 - 33:30

2018.12.22

  • SG Schorndorf  - TSV Schmiden 2

2018.12.15

TSF Ditzingen - SG Schorndorf 34:31

Emotionslose 1. Halbzeit zu schwach für Punktgewinn

Mit einer der schlechtesten Halbzeiten in dieser Saison, vor allem in der Abwehr bringt Schorndorf um die Chance etwas Zählbares aus Ditzingen mit zu nehmen. 21 Gegentore in der ersten Halbzeit sprechen eine deutliche Sprache.

Zu Beginn zeigten beide Mannschaften schnelle Abschlüsse und Tore ohne große Gegenwehr beider Abwehrreihen. Nach 5 Minuten stand es 3:3 doch dann nahmen die Gastgeber immer mehr das Heft in die Hand. Die Schorndorfer Abwehr, die in den letzten Partien durch Ihre intensive und aggressive Arbeit wenig Tore zuließ fand keinen Zugriff und so musste man immer wieder freie Würfe hinnehmen. Nach einem 0:4 Torelauf von Ditzingen nahm man bereits in der 9 Minute die erste Auszeit. Diese sollte allerdings keine Wirkung zeigen und auch die vorgenommenen Wechsel von Trainer Slavko Pustoslemsek verpufften. Über ein 10:5 war beim 13:6 bereits die zweite Auszeit fällig. Ziel war es den Rückstand in den letzten 12 Minuten der ersten Halbzeit zu verkürzen um sich in der Halbzeit neu zu ordnen. Durch 3 Tore in Folge für die Daimlerstädter konnte man die Vorgaben auch kurzfristig umsetzen doch leider war dies nur ein kurzer Aufwind. Bis zur Halbzeit konnten die Ditzinger ihren Vorsprung auf 21:14 ausbauen.

In die zweite Halbzeit startete man besser und konnte schon nach 2 Minuten auf 22:17 verkürzen doch zwei Zeitstrafen gegen die Gäste nutzen die Hausherren clever um den alten Vorsprung schnell wieder her zu stellen. Ditzingen verwaltete den Spielstand clever und wenn man wieder etwas näher kam, hatten sie die passende Antwort parat. Auch wenn man kämpferisch eine gute 2. Halbzeit zeigte, reichten die Bemühungen nicht mehr aus um Ditzingen nochmals gefährlich werden zu können und so konnte Philip Oehm in den letzten 5 Minuten mit 3 Treffern etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Am kommenden Wochenende ist der ehemalige Coach Cristian Schüle mit der Württembergliga Reserve aus Schmiden zu Gast in Schorndorf. Jeder Spieler sollte das Spiel sich nun voll auf das letzte Spiel in diesem Jahr konzentrieren und mit mehr Feuer und Emotionen in dieses Derby gehen. Anpfiff ist um 19:30 Uhr mit anschließender Weihnachtsfeier der Handballabteilung.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner, Schuller (1), Friz, Mack (5), Bajrovic (2), Pflug (1), Oehm (6/1), Gora (6), Wehner (4), Niederer (6/2), Karoly

2018.12.08

TSV Bönnigheim - SG Schorndorf 25:30

Schorndorfer erfolgreich im letzten Hinrundenspiel

Im letzten Hinrundenspiel der Saison 18/19 waren die Schorndorfer zu Gast beim Heimstarken TSV Bönnigheim. In der Anfangsphase schien es als wäre die Mannschaft noch nicht in der Halle angekommen und die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr.

Die Anfangsphase gehörte den Bönnigheimern, die ohne große Mühe mit 5:2 in Führung gehen konnten. Zu passiv und löchrig war die Abwehrreihe der Daimlerstädter und vorne versuchte man durch Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Schon nach 8 Minuten sah sich Trainer Slavko Pustoslemsek zu seiner ersten Auszeit gezwungen um seine Mannschaft aufzuwecken. Diese sollte Ihre Wirkung nicht verfehlen und mit einem 4:0 Lauf konnte man in der 13 Minute das erste Mal beim 7:8 in Führung gehen, was wiederum eine Auszeit der Gastgeber zur Folge hatte. Nun entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe in dem keine Mannschaft entscheidend davon ziehen konnte. Über ein 9:11 durch Baxi Bajrovic konnte der ganz stark aufspielende Adrian Wehner kurz vor der Pause auf 13:15 einnnetzen. Mit 14:15 ging man in die Kabine zur Halbzeit.

Nun waren es die Schorndorfer die einen sehr guten Start in die zweite Halbzeit erwischten und mit einem 4:0 Lauf innerhalb von 4 Minuten auf 14:19 erhöhen konnte, was eine frühe Auszeit der Gastgeber zur Folge hatte. Bönnigheim konnte verkürzen doch Adrian Wehner per Doppelschlag stellte den 5 Tore Vorsprung wieder her. Die Abwehr stand gut und so konnte man den Torwart Marc Krammer unterstützen, der sich durch einige Paraden auszeichnen konnte. Der Vorsprung pendelte sich zwischen 3 und 5 Toren ein. Kam Bönnigheim gefährlich nah, hatte man immer die richtige Antwort parat und konnte selbst wieder Tore erzielen. In der Schlussphase versuchte Bönnigheim mit einer offensiven Manndeckung schnelle Ballgewinne zu erzielen, was zu Beginn auch 2 Mal funktionierte. Doch nach der zweiten Auszeit der Schorndorfer stellten die beiden Rückraumroutiniers Bajrovic und Wehner mit den Treffern 27 und 28 die Weichen endgültig auf Auswärtssieg. Am Ende gewinnt man verdient aufgrund der enormen Leistungsteigerung und einer guten 2. Halbzeit mit 25:30 und schließt die Hinrunde mit 17:9 Punkten ab.

Vielen Dank an die mitgereisten Zuschauer für den Support. Am kommenden Samstag startet man die Rückrunde gegen den Punktgleichen TSF Ditzingen, gegen den man sich im ersten Saisonspiel knapp mit einem Tor geschlagen geben musste. Anpfiff ist um 18:05 Uhr.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (1), Schuller, Werner, Mack (3), Bajrovic (4), Pflug (1), Oehm (4), Gora (3), Wehner (9), Kolb, Niederer (5/1), Karoly

2018.12.02

SG Schorndorf - TV Oeffingen 27:24

4. Spiel in Folge ungeschlagen

Mit einer ganz starken Vorstellung in der Abwehr und einem sehr gut aufgelegten Heiko Busse im Tor konnte man das Derby gegen den Tabellennachbarn TV Oeffingen für sich entscheiden. Bis die Mannschaft von Trainer Slavko Pustoslemsek jubeln konnten mussten Sie jedoch 60 Minuten alles geben und den Gegner niederringen.

Die Daimlerstädter erwischten den besseren Start und konnten durch Philip Oehm und Simon Mack 2:0 in Führung gehen. In der 12 und 14 Minute musste man jeweils eine 2-Minutenstrafe hinnehmen doch die fälligen 7-Meter konnten durch Heiko Busse entschärft werden. Stefan Niederer hingegen zeigte sich nervenstark von der 7-Meterlinie und konnte alle sieben sicher verwandeln. Beim Stand von 7:3 in der 16 Minute sah sich der Gäste Trainer zu seiner ersten Auszeit gezwungen. Diese zeigte allerdings nicht die gewünschte Wirkung und die Schorndorfer konnten durch gute Abwehrarbeit immer wieder Fehler oder Würfe aus schwieriger Position provozieren. Über ein 9:5 wurde schließlich beim 13:9 die Seiten gewechselt. Hätte man konsequenter aus der Abwehr umgeschaltet und nicht so viele einfach technische Fehler produziert hätte man noch deutlicher führen können.

Oeffingen ließ sich allerdings nicht abschütteln und konnte nach Wideranpfiff verkürzen. Es entwickelte sich ein enges, kampfbetontes Spiel und in der 45 Minute schafften die Gäste das erste mal beim 18:18 auszugleichen. So war alles für eine spannende Schlussviertelstunde angerichtet. Zwei Tore per 7-Meter von Stefan Niederer und ein Treffer von Marco Schuller von Rechtsaußen brachte die 21:19 Führung. Als man in der 53 Minute wieder einen 3 Tore Vorsprung erzielen konnte war die nächste Auszeit der Gäste fällig. Zwar verkürzte Oeffingen nochmals 5 Minuten vor Ende auf 23:22 doch den Sieg wollten sich die Schorndorfer nicht mehr nehmen lassen. Da Oeffingen am Ende ohne Torwart agierte konnte Stefan Niederer, von der eigenen Eckfahne, ins verwaiste Tor der Oeffinger zum 27:24 Endstand einnetzen.

Nach 12 Partien steht man somit mit 15:9 Punkten, punktgleich mit dem TSF Ditzingen auf Tabellenplatz 4. Beim letzten Hinrunden Spiel der Saison reißt man am kommenden Samstag zum TSV Bönnigheim. Anpfiff ist um 20:15.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner, Schuller (2), Friz, Werner, Mack (4), Bajrovic (2), Pflug (1), Oehm (3), Gora (2), Wehner (2), Niederer (10/7), Karoly (1)

2018.11.25

2018.11.25

SG Schorndorf - TV Bittenfeld 3 · 24:24

Punkteteilung nach hart umkämpftem Spiel

Ein hart umkämpftes Spiel sahen die Zuschauer zwischen der SG Schorndorf und dem Aufsteiger aus Bittenfeld am Sonntagabend. Durch zu viele Fehlwürfe musste man sich am Ende mit einem Treffer mit der Schlusssirene die Punkte teilen.

Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel. Die Abwehrreihe stand gut und man konnte von einigen Ballgewinnen profitieren. Allerdings hatten die Gäste mit Jonathan Buck einen treffsicheren Rückraumakteur, der mit 8 Treffern kaum in den Griff zu bekommen war. Zwar konnte man immer wieder mit 2 Toren vorlegen größer konnte man die Führung jedoch nicht ausbauen. Grund dafür waren einige vergebene Großchancen und auch 2 verworfenen 7-Meter. Über ein 5:3 und 9:7 konnten die Gäste immer wieder den Ausgleich erzielen und mit einem 13:12 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit dasselbe Bild. Die Daimlerstädter legten ein Tor vor und die Bittenfelder glichen wieder aus. In der 39 Minute konnten die Gäste durch einen Doppelschlag von Marc Wissmann das erste Mal seit dem 1:2 wieder in Führung gehen und das Spiel drohte zu Gunsten der Gäste zu kippen als Sie in der 43 Minute mit 17:20 führten. In Überzahl gelang es den Schorndorfern einige Bälle heraus zu fangen und diese mit Gegenstößen in Tore umzumünzen. Beim 20:20 in der 47 Minute war das Spiel wieder ausgeglichen. Doch die Gäste witterten Ihre Chance und legten erneut mit 3 Toren vor, so dass Trainer Slavko Pustoslemsek in der 53 Minute die Grüne Karte legte. Jonathan Buck wurde in Manndeckung genommen und diese Maßnahme zeigte Wirkung, In der 55 Minute war das Momentum auf Schorndorfer Seite als Marco Schuller zum 23:23 Ausgleich traf und Sascha Pflug in Unterzahl zum 24:23 einnetzen konnte. In der folgenden Abwehraktion musste dieser allerdings das Spielfeld ebenfalls für 2 Minuten verlassen und so spielte man den letzten Angriff in doppelter Unterzahl. Durch viel Bewegung konnte man sogar eine gute Wurfchance kreieren. Simon Mack scheiterte leider mit einem Gewaltwurf an der Latte. Bittenfeld nutzte diese Chance und konnte mit der Schlusssirene den 24:24 Ausgleichstreffer erzielen.

Über 60 Minuten betrachtet ist das Ergebnis gerecht und beide Mannschaften müssen sich mit 1 Punkt begnügen. Am kommenden Sonntag ist der TV Oeffingen zu Gast in Schorndorf. Bei diesem Spiel möchte man unbedingt wieder doppelt Punkten. Unterstützt unsere Mannschaft am Sonntag um 18:00

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (3/3), Schuller (1), Friz, Werner, Mack (6), Bajrovic, Pflug (2), Oehm (3), Gora (1), Wehner (1), Niederer (4/1), Karoly (3)

2018.11.17

HSG Hohenlohe - SG Schorndorf 30:38

Souveräner Sieg in Hohenlohe

Am vergangenen Samstag war man zu Gast beim Aufsteiger aus Hohenlohe, die eine sehr überzeugende Saison bisher spielen. Die Mannschaft von Trainer Slavko Pustoslemsek war gewarnt und hatte sich gut auf das schwere Auswärtsspiel vorbereitet. In einer sehr guten ersten Halbzeit wurde der Grundstein für den deutlichen und nie gefährdeten Sieg gelegt, so dass man mit 2 Punkten im Gepäck gut gelaunt die weite Heimreise antreten konnte.

Das Spiel begann auf beiden Seiten mit technischen Fehlern und so dauerte es fast 3 Minuten bis Adrian Wehner den ersten Treffer der Partie erzielen konnte. Die Gastgeber konnten direkt ausgleichen doch durch einen Doppelschlag von Simon Mack und ein weiteres Tor von Adrian Wehner war man nach 5 Minuten mit 1:4 in Front. Durch fleißige und aggressive Abwehrarbeit konnte man geschickt den starken Rückraum von Hohenlohe in Schach halten und falls doch mal ein Wurf durch kam war Marc Krammer im Tor zur Stelle. Vorne wurden konzentriert die Spielzüge gespielt und man fand immer wieder Lücken in der Gegnerischen Abwehr oder konnte Sascha Pflug am Kreis schön in Szene setzen. Durch einen 3:8 Lauf ab der 20 Minute konnte man das Ergebnis bis zur Halbzeit auf 13:22 erhöhen. Auch wenn in dieser Phase die Gastgeber sich des Öfteren selbst schwächten in dem sie sich mit den sehr kleinlich Pfeifenden Schiedsrichter anlegten.

Die Ansage für die zweite Halbzeit war klar. Nicht nachlassen und weiterhin das eigene Spiel konsequent weiter durchspielen. Doch gleich zu Beginn konnte Hohenlohe auf 17:24 verkürzen. Stefan Niederer zeigte sich als sicherer Schütze und konnte mit zwei Treffern wieder auf 26:17 erhöhen. Nach einer Auszeit versuchten es die Gastgeber mit einer doppelten Manndeckung doch die entstehenden Freiräume konnten im 4 gegen 4 gut genutzt werden. So konnte man nach 60 Minuten den zweiten Sieg in Folge feiern und ist nur noch 1 Punkt vom Tabellenzweiten entfernt.

Am kommenden Wochenende ist der nächste Aufsteiger aus Bittenfeld zu Gast in Schorndorf die nach holprigem Start auch die letzten beiden Spiele für sich entscheiden konnten. Die Mannschaft braucht die Unterstützung der Zuschauer um dieses schwere Heimspiel für sich entscheiden zu können.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (2), Schuller (2), Friz (2), Werner, Mack (3), Bajrovic (2), Pflug (5), Oehm (4), Gora (3), Wehner (3), Niederer (10/2), Karoly (2)

2018.11.11

SG Schorndorf - HSG Sulzbach-Murrhardt 27:20

Starke erste Halbzeit bringt Schorndorf den Sieg

5 Gegentore in einer Halbzeit spricht eine deutliche Sprache. Eine gut eingestellte, aggressive Abwehr mit einem bärenstarken Marc Krammer im Tor legte den Grundstein für den Erfolg gegen die Aufsteiger aus Sulzbach-Murrhardt.

Das Spiel startete allerdings unter keinen guten Vorzeichen. Adrian Wehner musste krankheitsbedingt passen und Alexander Gora erhielt bereits in der 4 Spielminute eine sehr zweifelhafte rote Karte. Die Disqualifikation beindruckte die Schorndorfer allerdings gar nicht. Über ein 2:1 konnte man sich nach 11 Minuten auf 6:2 absetzen und zwang den Gästetrainer zu seiner Auszeit. Die Schorndorfer agierten weiter sehr konzentriert in der Abwehr und falls doch mal ein Wurf aufs Tor kam war Marc Krammer zur Stelle. Es häuften sich die 2 Minutenstrafen auf beiden Seiten obwohl das Spiel alles andere als unfair geführt wurde. Der Routinier Baxi Bajrovic zeigte wieder einmal seine Klasse und war mit 9 Toren bester Werfer. Beim 15:5 trennte man sich zur Halbzeit.

Hatte man sich vorgenommen genau so konzentriert und aggressiv weiter zu arbeiten schlichen sich in der zweiten Hälfte immer wieder einige Unkonzentriertheiten ein und Sulzbach konnte etwas verkürzen was nun wiederum Slavko Pustoslemsek zu einer Auszeit bewegte um seine Mannschaft aus dem Halbzeitschlaf aufzuwecken. Ein 3:0 Torelauf war das Resultat und man erhöhte wieder auf 19:8. Der 11 Tore Vorsprung ließ die Konzentration der Daimlerstädter wieder deutlich sinken und so kam nun die beste Phase der Gäste die innerhalb von 8 Minuten auf 20:15 verkürzen konnten. Doch mehr als das war nicht mehr zu holen. Schorndorf stabilisierte sich wieder und der mittlerweile eingewechselte Heiko Busse knüpfte nahtlos an die hervorragende Leistung von Marc Krammer an. Am Ende hatte man völlig verdient den 5. Saisonsieg eingefahren.

Am kommenden Wochenende spielt man gegen den Aufsteiger aus Hohenlohe, der in dieser Saison gute Ergebnisse erzielen konnte. Die Mannschaft muss sich auf einen harten Kampf in der Fremde einstellen und würde sich über Unterstützung freuen. Anpfiff ist am Samstag um 20:00 Uhr

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (1), Schuller, Werner (1), Mack (1), Friz (1), Bajrovic (9), Pflug (2), Oehm (7), Karoly, Gora, Niederer (5/1)

2018.11.03

Hbi Weilimdorf/Feuerbach - SG Schorndorf 34:28
Keine Punkte gegen die Hbi Weilimdorf/Feuerbach

Mit einigen angeschlagenen Spielern reiste die Schorndorfer Mannschaft am Samstagabend nach Feuerbach. Adrian Wehner meldete sich noch vor dem Warmmachen ab und konnte nicht eingesetzt werden. Philip Oehm prallte beim Warmmachen unglücklich mit einem Mitspieler zusammen und konnte auch nur mit Schmerzen auflaufen. Auch wenn Alexander Gora seinen Muskelfaserriss auskuriert hat, merkte man, dass er noch nicht 100% einsatzfähig ist und Kapitän Stefan Niederer laboriert an einer Zerrung im Oberschenkel. Nichts desto trotz hatte man sich einiges für das Spiel vorgenommen und wollte beide Punkte aus Stuttgart entführen.

Die Stuttgarter erwischten den besseren Start und konnten schnell mit 4:1 in Führung gehen. Dieser hatte allerdings nicht lange bestand und durch 3 Tore in Folge konnte man ausgleichen. Ein Dreierpack von Tim Petschinka stellte die Führung wieder her und bewegte Trainer Slavko Pustoslemsek zur ersten Auszeit nach 8 Minuten Spielzeit. Leider fand man an diesem Abend nicht in das gewohnte offensive und aggressive Abwehrspiel, so dass der Gegner immer wieder zu freien Würfen kam. Als man in der 23 Minute beim 12:11 den Anschluss herstellte, schwächte man sich durch zwei 2-Minuten Strafen selber und Weilimdorf/Feuerbach konnte wieder auf 15:11 erhöhen. Beim Stand von 16:12 wechselte man die Seiten.

Wieder erwischten die Gastgeber den besseren Start und erhöhten kontinuierlich ihren Vorsprung. 23:16 zeigte die Anzeigetafel nach 36 Minuten. Schorndorf kämpfte und versuchte sich gegen die Niederlage zu stemmen doch die Abwehr war an diesem Tag zu löchrig und des Öfteren fand man sich alleine auf weiter Flur gegen die starken 1:1 Spieler der Hbi. Näher als 5 Tore kam man nicht mehr heran und so musste man eine verdiente 34:28 Niederlage hinnehmen.

Nun heißt es Wunden lecken und schnellstmöglich wieder im Vollbesitz der Kräfte in den kommenden Partien zu Punkten. Bereits am Dienstag ist mit dem TSV Schmiden 2 ein Ligakonkurrent in der zweiten Runde des Bezirkspokals zu Gast in Schorndorf bevor man am kommenden Wochenende dann die HSG Sulzbach-Murrhardt in Schorndorf empfängt.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (2/2), Schuller (3), Friz, Kolb, Mack (5), Bajrovic (2), Pflug (2), Oehm (8/1), Gora, Werner (1), Hämmer, Niederer (5)

2018.10.28

SG Schorndorf - TV Großbottwar 33:26

Überzeugender Auftritt der Schorndorfer führt zum vierten Saisonsieg
Zum dritten Heimspiel in Folge war der TV Großbottwar zu Gast in der Schorndorfer Grauhalde. Von Anfang an konnte man das Spiel bestimmen und landete eine Start-Ziel Sieg zum vierten Saisonerfolg.

Beim 2:2 in der 3. Minute konnten die Gäste aus dem Bottwartal zum letzten Mal ausgleichen. Die Defensive war gut eingestellt und konnte durch provozierte Ballgewinne in das gewünschte Tempospiel kommen. Durch einen Doppelschlag von Simon Mack in der 8 Minute konnte man sich bereits leicht absetzen. Vorne wurden die Angriffe geschickt von Mittelmann Philip Oehm dirigiert und Routiner Adrian Wehner fand häufig durch starke 1:1 Aktionen die Lücke im gegnerischen Abwehrverbund. Doch Großbottwar bewies Comeback Qualitäten. In der 18 Minute schafften Sie den Anschlusstreffer per 7-Meter zum 12:11. Die Schorndorfer ließen sich dadurch allerdings nicht verunsichern und stellten mit einem 3:0 Lauf innerhalb von 2 Minuten wieder auf 15:11. 14 Sekunden vor der Halbzeit konnte Sascha Pflug vom Kreis sogar auf 20:15 erhöhen. Leider musste man im direkten Gegenzug noch ein last second Tor von Tom Hochmut hinnehmen.

Die zweite Halbzeit starteten die Daimlerstädter in Ballbesitz aber in Unterzahl. Nahe des Zeitspiels gelang Baxi Bajrovic ein Sehenswerter Treffer aus 13 Meter zur 21:16 Führung. Heiko Busse konnte einen 7-Meter parieren und Schorndorf legte nach. In der 35 Minute beim Stand von 23:16 zog Gästecoach die Grüne Karte. Diese sollte Ihre Wirkung nicht verfehlen, denn Großbottwar kämpfte in der Defensive und auch der Gästekeeper konnte sich steigern. So schmolz der komfortable 7 Tore Vorsprung innerhalb von 3 Minuten auf 3. Dies wiederum nutzte Trainer Slavko Pustoslemsek um seine Auszeit zu nehmen und den Lauf der Gäste zu unterbrechen. Auch er fand die richtigen Worte denn in Folge lief der Ball wieder besser im Angriff und Heiko Busse konnte sich mit einigen Paraden auszeichnen. Bis zur 52 Minute kämpften die Gäste tapfer und konnten immer wieder auf 3 Tore verkürzen. Hinten raus schienen dann die Kräfte allerdings etwas zu schwinden, weshalb die Gastgeber das Endergebnis auf 33:26 hochschrauben konnten. Der vierte Saisonsieg war nach dieser tollen geschlossenen Mannschaftsleistung verdient und konnte gefeiert werden.

Am kommenden Wochenende ist man zur Gast bei der Hbi Weilimdorf/Feuerbach. Anpfiff am Samstag um 18:00 Uhr. Die Mannschaft würde sich über zahlreiche Unterstützung in der Fremde freuen.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (3/1), Schuller (2), Friz, Mack (5), Bajrovic (4), Pflug (2), Oehm (5), Gora, Wehner (7), Werner, Niederer (4/1), Karoly (1)

2018.10.20

SG Schorndorf - SG Weinstadt 26:32

Schorndorf unterliegt Ligaprimus im Derby

Am vergangenen Samstag empfing man zur Primetime die SG Weinstadt zum Derby in der gut besuchten Grauhalde. Als Tabellenführer und Aufstiegskandidat Nummer 1 war die Favoritenrolle klar bei Weinstadt. Doch auch in den vergangen Jahren war das Derby immer ein besonderes Spiel und die Daimlerstädter wollten die zwei Punkte unbedingt in Schorndorf behalten. Leider fand man vor allem in der Abwehr nie richtig zu seiner Form weshalb man sich am Ende mit 26:32 geschlagen geben musste.

Man startete gut in die Partie und konnte durch einen Doppelpack durch Adrian Wehner schnell mit 3:1 in Führung gehen. Allerdings ließ sich Weinstadt dadurch nicht beeindrucken und konnte nach 10 Minuten durch einen 7-Meter von Sascha Wilhelm beim 4:5 selbst in Führung gehen. Auch wenn man vorne seine Chance gut nutze konnte man schon früh in der Partie sehen, dass die Abwehr des öfteren den berühmten Schritt zu spät war und man so häufig in Unterzahl agieren musste. Zu Mutlos und zu träge arbeitete man in der Defensive und die daraus entstehenden Lücken wusste Weinstadt zu nutzen. Nach 16 Minuten nahm Coach Slavko Pustoslemsek seine erste Auszeit um den Abwehrverbund neu zu organisieren. Von da an wurde etwas konzentrierter gearbeitet und Ballgewinne konnten in Tore umgemünzt werden. Bis zur Halbzeit konnte man sich so eine knappe Führung (15:14) erspielen.

Hellwach und konzentriert wollte man die zweite Hälfte beginnen und vor allem kompakter in der Abwehr arbeiten. Marc Krammer konnte bereits den zweiten 7-Meter von Sascha Wilhelm parieren und trotzdem schafften es die Rot Schwarzen nicht Kapital daraus zu schlagen. Stattdessen musste Routinier Baxi Bajrovic bereits in der 35 Minute mit dreimal 2-Minuten auf der Tribüne Platz nehmen. Weinstadt konnte 2 Tore vorlegen doch man ließ sich nicht abschütteln und blieb in Schlagdistanz. Obwohl man in der 45 Minute bereits die siebte 2-Minutenstrafe hinnehmen musste, Weinstadt dagegen nur 3 im gesamten Spiel, konnte Stefan Niederer per Gegenstoß auf 23:24 verkürzen. Weinstadt legte nach und erhöhte durch Lukas Volz per 7-Meter auf 23:26. Ein technischer Fehler im Angriff und wieder einmal zu langsam in der Abwehr hatte die nächste Zeitstrafe und 7-Meter zur Folge, welcher aber von Marc Krammer pariert werden konnte. Es blieb spannend in der 54 Minute verkürze Marco Schuiler von Rechtsaußen auf 25:27. Und Trainer Slavko Pustoslemsek ordnete eine offensive Manndeckung an. Leider hatte dies nicht den gewünschten Erfolg, da nun auch von den beiden Unparteiischen fragwürdige Entscheidungen getroffen wurden. So konnte Weinstadt das Ergebnis in den letzten Minuten auf 26:32 hochschrauben.

Um eine Spitzenmannschaft wie Weinstadt zu schlagen muss man an seinem Maximum spielen. Dies hat man leider zu keinem Zeitpunkt erreicht und somit gewann Weinstadt völlig verdient wenn auch nach dem Spielverlauf etwas zu hoch. Positiv kann man den Kampfgeist der Schorndorfer aus dem Spiel für die kommenden Begegnungen mitnehmen. Am nächsten Sonntag empfängt die SG Schorndorf den TV Großbottwar um 18:00 Uhr.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner, Schuller (4), Friz, Mack (3), Bajrovic (1), Pflug, Oehm (7/3), Wehner (8), Werner, Niederer (2), Karoly (1)

2018.10.14

SG Schorndorf - TV Mundelsheim 40:23

Torfestival in der Schorndorfer Grauhalde

Gegen die bis dato ungeschlagenen Gäste aus Mundelsheim konnten die Schorndorfer ein wahres Torfestival veranstalten. Gut eingestellt und vorbereitet von Ihrem Trainer Slavko Pustoslemsek konnten die 2 Punkte verdient in Schorndorf behalten werden.

Zu Beginn der Partie sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, wobei die Gäste den etwas besseren Start erwischten und mit 2 Toren in Führung gehen konnten. Adrian Wehner netzte zum 3: Ausgleich ein und beim 3:4 in der 10 Minute nahmen die Gastgeber die erste Auszeit. Von da an nahm man immer mehr die Zügel in die Hand und konnte durch den stark aufspielenden Philip Oehm beim 7:5 selbst mit 2 Toren in Führung gehen, was wiederum Mundelsheim zu einer Auszeit und einer offensiven Abwehrumstellung bewegte. Diese Umstellung spielte Schorndorf allerdings voll in die Karten, da mit Thomas Friz und Philip Oehm zwei schnelle, wendige Spieler die aufkommenden Lücken zu nutzen wussten. Eine gut arbeitende und aggressive Abwehr mit einem gut aufgelegten Marc Krammer im Tor war der Grundstein um sich bis zur Halbzeit einen komfortablen Vorsprung heraus zu spielen. Man hätte sogar noch deutlicher führen können, wenn man einige Ballgewinne nicht durch überhastete Gegenstoßpässe vertändelt hätte. Beim 16:10 wurden die Seiten gewechselt.

Schorndorf musste zu Beginn der zweiten Hälfte in Unterzahl agieren. Zusätzlich wurde der treffsichere Baxi Bajrovic in kurze Manndeckung genommen. Doch trotz dieses Handicaps konnte man in den ersten Minuten 3 Treffer, davon 2 Tore per 7-Meter von Philip Oehm in Folge markieren. Auf der anderen Seite konnte Marc Krammer gleich zwei 7-Meter entschärfen. Durch einen Doppelpack von Kapitän Stefan Niederer war man in der 39 bereits mit 10 Toren in Führung. Anders als in vergangenen Spielzeiten ruhte man sich nicht auf dem Vorsprung aus sondern zeigte weiterhin eine konzentrierte Leistung. Der mittlerweile eingewechselte Heiko Busse im Tor konnte nahtlos an die Leistung seines Vorgängers anknüpfen und konnte sich mehrfach mit schönen Paraden und gelungenen Gegenstoßpässen auszeichnen. Dominik Werner und Robert Steiner konnten durch sehenswerte Treffer per Gegenstoß erhöhen. Das laut umjubelte 40 Tor war Routinier Adrian Wehner vorbehalten bevor Andreas Bender zum Endstand von 40:23 einnetzen konnte.

Auf so einer Mannschaftsleistung kann Trainer Salvko Pustoslemsek aufbauen um nächste Woche gegen den Ligaprimus aus Weinstadt anzutreten. Anpfiff is am Samstag 20.10 um 20:00 Uhr. Das Derby gegen Weinstadt war in der Vergangenheit immer ein spannendes und intensives Spiel, weshalb die Mannschaft auf die Unterstützung der Zuschauer zählt.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (1), Schuller (1), Friz, Mack (6), Bajrovic (8), Pflug (3), Oehm (11/3), Wehner (5), Werner (2), Niederer (3), Karoly

2018.10.14

2018.10.07

HA Neckarelz – SG Schorndorf 36:25

Ein Spiel zum vergessen

Nach zuletzt zwei guten Parteien gegen Schmiden und Waiblingen folgte am vergangenen Wochenende ein Totalausfall der Schorndorfer Mannschaft beim Aufsteiger aus Neckarelz. Von Beginn an waren die Hausherren in Sachen Einstellung, Motivation und Siegeswillen den Daimlerstädtern überlegen.

Nur beim 1:0 durch Sascha Pflug konnte man zu Beginn des Spiels in Führung gehen. Danach nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand und zwangen die Schorndorfer bereits nach 6 Minuten beim Spielstand von 3:1 zu einer Auszeit. Zu oft verzettelte man sich im Angriff was zu einfachen Ballverlusten führte und die Abwehr bekam zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf den Gegner. Ohne große Mühe konnten die Piranhas auf 7:3 davon ziehen. Nach 18 Minuten erzielte Simon Mack den Treffer zum 11:8 und man war wieder in Schlagdistanz. Doch anstatt, dass ein Ruck durch die Mannschaft ging und man sich auf die vorher besprochenen Sachen konzentrierte folgte ein Fehler nach dem anderen und so konnte man bis zu Halbzeit nur noch 3 weitere Treffer erzielen, während Neckarelz das Ergebnis auf 19:12 hochschraubte.

Die Halbzeitansprache in der Schorndorfer Kabine war sehr deutlich und Trainer Slavko Pustoslemsek appellierte an seine Mannschaft aufzuwachen und den Kampf anzunehmen um das Spiel noch zu drehen. Dieser Wunsch blieb leider ohne Gehör und Die Daimlerstädter machten so weiter wie Sie die erste Hälfte gespielt hatten. Kopf und Mutlos ergab man sich seinem Schicksal und konnte Neckarelz zu keinem Zeitpunkt des Spiels nochmals gefährlich werden. Die Gastgeber spielten souverän Ihr Spiel zu Ende und gewannen am Ende auch in der Höhe völlig verdient mit 36:25.

Nun heißt es dieses Spiel schnellstmöglich aufzuarbeiten und in den kommenden Spielen wieder mit der richtigen Einstellung zu Werke zu gehen. Denn mit so einer Leistung wird man in der Landesliga kein Spiel gewinnen. Es folgen nun 3 Heimspiele in Folge gegen Mundelsheim, Weinstadt und Großbottwar. Die Mannschaft ist nun gefordert die passende Reaktion auf so ein Spiel zu zeigen.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (1), Schuller, Friz, Mack (6), Bajrovic (2), Pflug (3), Oehm (7/3), Wehner (3), Werner (1), Niederer (1), Karoly (1)

2018.09.30

SG Schorndorf - VfL Waiblingen 2 - 26:21

Schorndorfer Spartiaten erlegen die Waiblinger Tigers

Nachdem man in der vergangenen Woche die ersten Punkte gegen die Schmiden Pumas holte, konnte man auch gegen die nächsten Raubkatzen einen doppelten Punktgewinn verbuchen. Durch eine konzentrierte und souveräne Leistung landete man einen Start-Ziel Sieg gegen die Württembergliga-Reserve der Waiblinger Tigers.

Von Beginn war die Mannschaft von Slavko Pustoslemsek hellwach und fokussiert auf das Spiel. Lediglich beim 1:1 in der 3 Minute konnten die Gäste ausgleichen. Von da an konnte man durch eine gute Abwehrarbeit über ein 6:2 auf 10:6 in der 19 Minute durch Baxi Bajrovic leicht absetzen. Dies hatte eine Auszeit von dem ehemaligen Schorndorfer Trainer Stephan Meiser zur Folge. Von da an agierten die Waiblinger mit dem 7. Feldspieler um die gut stehende Defensive überwinden zu können. Dies hatte zu Beginn auch Erfolg ehe Schorndorf in der 24 Minute ebenfalls eine Auszeit nahm. Durch eine fragwürdige Zeitstrafe für Sascha Pflug konnten die Waiblinger bis zur Halbzeit auf 12:9 verkürzen.

Den zweiten Durchgang starteten die Schorndorfer mit Anspiel. Durch einen technischen Fehler kam Waiblingen in Ballbesitz und konnte sogar den Anschluss zum 12:10 herstellen. Durch eine Sonderbewachung für Adrian Wehner gab es nun mehr Räume für den flinken Philip Oehm, der mit einem Doppelschlag wieder auf 14:11 erhöhen konnte. Waiblingen spielte weiterhin mit 7 Feldspielern. Durch einen herausgefangen Ball konnte Kapitän Stefan Niederer aus der eigenen Hälfte zum 15:11 einnetzen. Gleich zwei 7-Meter in Folge konnte der ehemalige Waiblinger Marc Krammer entschärfen und im Gegenzug erwies sich Philip Oehm als treffsicherer Schütze von der 7-Meterlinie und besorgte ein beruhigendes Polster von 7 Toren in der 49 Minute. Eine weitere Unterzahlsituation konnte man mit 2:0 für sich entscheiden. Dominik Werner traf per Gegenstoß 5 Minuten vor Ende zum 25:16. In den letzten Minuten ließ die Konzentration in der Defensive etwas nach und so konnten die Gäste noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Am Ende gewinnen die Schorndorfer verdient mit 26:21 und konnten den zweiten Saisonsieg feiern.

Gegen die Raubkatzen der Liga hat man gute Leistungen abrufen können ob man unter Wasser auch so ein guter Jäger ist wird sich am kommenden Wochenende beim weitesten Auswärtsspiel gegen die Piranhas aus Neckarelz zeigen. Durch das absolute Haftmittelverbot wird dies eine schwere Prüfung. Anpfiff ist am Sonntag um 18:00 Uhr.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner, Schuller, Friz, Mack (3), Bajrovic (3), Pflug (2), Oehm (7/3), Gora, Wehner (5), Werner (1), Niederer (4), Karoly (1)

2018.09.22

TSV Schmiden 2 - SG Schorndorf 25:33

Erste Punkte für die SG Schorndorf

Im zweiten Spiel der Saison traf man auf die Württembergliga Reserve aus Schmiden mit dem ehemaligen Schorndorfer Trainer Christian Schüle. Auch wenn man in der vergangenen Woche ein über weite Strecken ein gutes Spiel gegen Ditzingen zeigte reichte es am Ende nicht zu einem Punktgewinn. Aus der Vergangenheit wusste man das es immer enge Spiele gegen Schmiden gab. Dementsprechend motiviert war man die ersten beiden Zähler aus Schmiden mit zu nehmen.

Wie schon in der Woche zuvor startete das Spiel nervös. Zwar arbeitete man gut in der Abwehr, doch konnte daraus keinen Nutzen ziehen und einige Chancen wurden vergeben. Bis zur 10 Minute entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel bevor man sich beim 4:7 einen kleinen Vorsprung erspielen konnte und so Christian Schüle zu einer Auszeit zwang. Durch 2 schöne Einzelaktionen von Markus Karoly auf der rechten Außenbahn und ein gehaltener 7-Meter von Marc Krammer vergrößerte man den Vorsprung auf 5:9. Durch Zeitstrafen waren die Schorndorfer kurzzeitig nur noch mit 3 Feldspielern auf dem Feld. Doch durch gute Beinarbeit und geduldigem Spiel im Angriff konnte man den Vorsprung behaupten. 2 Gegenstöße von Stefan Niederer brachte die Gastmannschaft mit 9:13 in Front. Leider konnte man die Konzentration in dem letzten 5 Minuten nicht mehr hochhalten und so kassierte man mit der Pausensirene den 14:15 Anschlusstreffer.

Direkt nach Wiederanpfiff musste man sogar den 15:15 Ausgleichstreffer hinnehmen und das Spiel war wieder völlig offen. Die Angriffsreihe wirkte verunsichert und einiges technische Fehler und unvorbereitete Würfe waren die Folge. Schmiden versuchte mit einer offensiven 5:1 Abwehr das Spielkonzept der Schorndorfer zu stören doch diese taktische Maßnahme hatte nur kurzzeitig Erfolg. Denn dann kam die Zeit des Rückraumroutine Baxi Bajrovic, der mit einem lupenreinen Hattrick auf 20:25 stellte. Von da an ließ man die Schmidener nicht mehr näher als 4 Tore herankommen. In der entscheidenden Schlussphase konnte man mit zunehmender Spieldauer noch durch einige Gegenstöße und schöne Kombinationen das Ergebnis auf 25:33 hoch schrauben und den ersten Saisonsieg feiern.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner, Schuller, Werner, Mack, Bajrovic (9), Pflug (1), Oehm (5/3), Friz, Karoly (3), Gora (5), Wehner (1), Niederer (9/1)

2018.09.22

2018.09.16

SG Schorndorf - TSF Ditzingen 28:29

Trotz starker Leistung steht man am Ende mit leeren Händen da

Zum Saisonauftakt in die Landesliga 18/19 hatten man mit dem Absteiger TSF Ditzingen direkt einen schweren Prüfstein vor sich. Über weite Strecken dominierten die Schorndorfer das Geschehen und musste sich am Ende doch der clevereren Mannschaft geschlagen geben.

Der Anfang der Partie war geprägt von Nervosität. Technischen Fehlern und Fehlwürfen auf beiden Seiten. Nach 10 Minuten waren erst 2 Tore auf jeder Seite gefallen. Dann waren es die Schorndorfer die Ihre Nervosität schneller ablegen konnten und so erspielte man sich in den folgenden 5 Minuten eine 7:3 Führung durch den starken Adrian Wehner. Die Abwehr stand kompakt und hatte mit Marc Krammer einen starken Rückhalt. Nach 20 Minuten zeigten die Schiedsrichter Alexander Gora bereits die zweite 2-Minuten Strafe. Slavko Pustoslemsek, der neue Coach der SG zog seine erste Auszeit um die Mannschaft für den Schlussspurt der ersten Hälfte einzustellen. Diese sollte Ihre Wirkung nicht verfehlen, denn der Ball lief nun über mehrere Stationen wie am Schnürchen durch die Angriffsreihe und man konnte sich zahlreiche Torchancen erarbeiten. Hätte man diese Chancen noch konsequenter genutzt wäre sogar noch ein höherer Pausenstand möglich gewesen. So beendete man die erste Halbzeit mit 16:9

In der zweiten Hälfte fand nun Ditzingen immer besser ins Spiel und konnte mit einer neuen Abwehrformation die Schorndorfer verunsichern. Nach 44 Minuten war der Vorsprung beim Spielstand 22:20 auf nur noch 2 Tore geschrumpft. Die Abwehr arbeitete nicht mehr so konsequent wie zu Beginn und auch Marc Krammer bekam kaum mehr eine Hand an den Ball. Eine weitere Auszeit von der SG konnte das Spiel wieder etwas beruhigen und die Führung pendelte sich zwischen 2 und 3 Toren ein. Doch in der Entscheidenden Phase häuften sich wieder technische Fehler und unvorbereitete Abschlüsse. Als Ditzingen in der 54 Minute zum 26:26 das erste Mal nach dem 2:2 wieder ausgleichen konnte war die Verunsicherung förmlich zu spüren. 40 Sekunden vor Schluss wurde den Schorndorfern noch ein 7-Meter zugesprochen. Dies war die Chance zum 29:29 auszugleichen. Leider fand dieser Ball nicht den Weg ins Tor und bei 40 verblebenden Sekunden und einer Auszeit der Gäste wurde der 1 Torevorsprung über die Zeit gerettet.

Weite Strecken des Spiels muss der neu formierten Schorndorfer Mannschaft Mut für die kommenden Aufgaben geben. Wenn die Mannschaft so auftritt und Ihre Fehler durch fehlende Konzentration verringern kann werden bald die ersten Punkte auf der Haben Seite verbucht werden können. Vielleicht schon nächstes Wochenende beim aufeinander treffen gegen den Ex-Trainer Christian Schüle in Schmiden. Anpfiff um 17:30.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner, Werner, Mack (4), Bajrovic (1), Pflug, Oehm (3), Friz, Karoly, Gora (7), Wehner (8), Niederer (5/2)

2018.09.16

2018.09.09

Stuttgarter Kickers - SG Schorndorf 19:36

Pflichtaufgabe im Pokal erfüllt

Eine Woche vor Rundenbeginn der Landesligasaison 18/19 stand für den neuen Coach Slavko Pustoslemsek das erste Pflichtspiel im Bezirkspokal auf dem Programm. Man war zu Gast bei dem Bezirksklasse-Team aus Stuttgart.

Die neu formierte Mannschaft war von Beginn an hell wach und konnte durch gute Abwehrarbeit und einen starken Rückhalt durch Neuzugang Marc Krammer im Tor dem Spiel Ihren Stempel aufdrücken. Bereits nach 10 Minuten nahm der Stuttgarter Trainer beim Spielstand von 3:10 seine Auszeit. Die SG ließ sich nicht beirren und spielte hoch konzentriert weiter. Über ein 5:13, 6:16 wurde beim Spielstand von 8:19 die Seiten getauscht.

Auch in Halbzeit 2 zeigten die Schorndorfer eine konzentrierte Leistung wobei bei einem Vorsprung zwischen 12 und 15 Toren die Spannung Phasenweiße nicht ganz auf 100% gehalten werden konnte. Unterm Strich gewinnt die SG souverän und auch verdient mit 19:36 und steht somit in der zweiten Runde des Bezirkspokals.

Am kommenden Sonntag startet endlich die Saison mit einem Topspiel gegen den Württemberg-Absteiger aus Ditzingen. Die Mannschaft ist heiß endlich vor heimischem Publikum Ihr können zu zeigen. Anpfiff ist um 18:00 Uhr.

SG Schorndorf: Krammer, Steiner (2), Mack (6), Bajrovic (2), Pflug (2), Oehm (3), Friz (4), Karoly (3), Gora (3), Wehner (1), Niederer (10/2)

2018.04.29

SV Hohenacker-Neustadt - SG Schorndorf 35:27

2018.04.21

SG Schorndorf - SG Degm-Oedh 35:26

Schorndorf macht Klassenerhalt perfekt!

Mit einem Sieg gegen den bereits feststehenden Absteiger aus Degmarn konnte man sich endlich allen Abstiegssorgen entledigen und wird auch in der kommenden Saison in der Landesliga auf Punktejagd gehen.

Ein über weite Strecken spannendes und enges Spiel wurde den Zuschauern in der Schorndorfer Grauhalde geboten ehe es am Ende aus Sicht der Schorndorfer zu einem guten Ende und einem versöhnlichen Saisonabschluss in eigener Halle kam.

Für 5 Spieler war es das letzte Spiel, dass Sie im gestreiften Trikot in der Schorndorfer Grauhalde absolvierten aber alle haben sich einem übergeordneten Ziel verschrieben, nämlich den Klassenerhalt und als Team die Saison vernünftig zu beenden. In einer ausgeglichenen Anfangsphase konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Legte ein Team ein Tor vor konnte das andere direkt Ausgleichen. In der 22 Minute mussten die Daimlerstädter in Unterzahl agieren welche Degmarn zur 11:13 Führung ausnutze. Ein Dreierpack vom treffsicheren Stefan Niederer und ein weiteres Tor von Alexander Gora drehte das Spiel innerhalb von 4 Minuten wieder zu Gunsten der Hausherren und zwang die Gäste zur ersten Auszeit, welche ihre Wirkung nicht verfehlte. In den letzten 4 Spielminuten schaffte Degmarn den erneuten Ausgleich zum Halbzeitstand 15:15.

Auch die zweite Hälfte Begann ausgeglichen. In der 39 Minute dann eine Initialzündung. Torhüter Heiko Busse entschärfte einen 7-Meter obwohl Odenwald ihn mit einer Täuschung bereits zu Boden geschickt hatte spektakulär. Nun waren auch die Zuschauer lautstark da. Armin Beller trieb seine Mannschaft nach vorne und zog im Angriff geschickt die Fäden und die Mannschaft spielte sich in einen Rausch. Die Abwehr stand nun kompakter und aggressiver. Ballgewinne wurden konsequent durch Gegenstöße abgeschlossen und so erspielte man sich bis zur 50 Minute eine 4 Tore Führung. Trainer Nico Kästle legte seine Grüne Karte um die Mannschaft auf die letzten 10 Minuten einzustellen. Er schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Mannschaft machte den frischeren Eindruck und Degmarn kapitulierte. So konnte das Ergebnis von 28:24 auf 33:25 nach oben geschraubt werden. Alle Akteure bekamen Ihre Einsatzzeit und fügten sich nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein. Am Ende leuchtete ein deutlicher 35:26 Heimsieg von der Anzeigetafel.

Durch die Niederlage von Hohenacker in Oppenweiler sind die Schorndorfer entgültig alle Abstiegssorgen los und können zum Saisonfinale ohne Druck in das harzfreie Spiel nach Hohenacker gehen.

SG Schorndorf: Hönnl, Busse, Steiner (1), Schuller (2), Mack (3), Kästle, Bajrovic (1), Pflug, Oehm (1), Beller (6), Gora (8), Wehner (1), Niederer (12/4), Dannenmann

2018.04.15

TV Flein - SG Schorndorf 42:35

Viele Tore aber leider keine Big Points in Flein

Wenn man Auswärts 35 Tore erzielt sollte man ein Spiel eigentlich gewinnen. Wenn man allerdings 42 Tore zulässt ist es nahezu unmöglich zu punkten. 77 Tore in 60 Minuten spricht für ein temporeiches Spiel mit vielen Abschlüssen aber auch für 2 Mannschaften die sich mehr auf den Angriff als auf die Abwehr konzentrieren.

Mit hohem Tempo starteten beide Teams und zunächst konnte Schorndorf ein Tor vorlegen, welches aber im direkten Gegenzug wieder ausgeglichen konnte. Obwohl beide Torhüter auch noch den ein oder anderen freien Wurf parieren konnten fielen in den ersten 15 Minuten bereits 22 Tore. Nach dem 11:11 war es an den Gastgebern vorzulegen und konnte beim 14:12 erstmals mit 2 Toren in Front gehen. Gegen das Zusammenspiel mit dem großgewachsenen Kreisläufer, Christian Joos fand man kein Mittel und so setzte sich Flein bis zur 26. Minute auf 20:16 ab. Doch die Daimlerstädter ließen sich nicht abschütteln und konnten mit 3 Toren in Folge, 2 davon vom besten Torschützen Alexander Gora zum 20:19 verkürzen. Adrian Wehner setzte den Schlusspunkt in der ersten Hälfte zum 21:20.

In der Halbzeitpause wurde die nachlässige Abwehrarbeit thematisiert. Mehr Härte und mehr Beinarbeit im Abwehrverbund wurde von den Trainern für die zweiten 30 Minuten gefordert. Doch die zweite Hälfte ging mit munterem Tore werfen auf beiden Seiten weiter wobei Flein etwas besser in Durchgang startete. Immer wieder war es Joos der am Kreis in Szene gesetzt wurde oder Marius Braun der durch 1 gegen 1 Situationen zum Torerfolg kam. 2 Minutenstrafen und 7-Meter Entscheidungen wurden leider nur einseitig auf Schorndorfer Seite entschieden und so musste man in der 45 Minute in doppelter Unterzahl agieren. Philip Oehm setzte gekonnt seine Schnelligkeit ein und konnte trotz der Unterzahl Tore für seine Farben erzielen. Nach 50 gespielten Minuten nahm Trainer Kästle eine Auszeit um seine Mannschaft für die letzten 10 Minuten, beim Stand von 35:31 nochmals einzustellen. Flein hatte seine Abwehr nun etwas offensiver aufgestellt und so langsam musste man dem hohen Tempo Tribut zollen. Durch technische Fehler und unplatzierte Würfe wurden die Gastgeber zum Kontern eingeladen und konnten so Tor um Tor davon ziehen. Beim 38:32 in der 54 Minute war eine Vorentscheidung gefallen. Durch eine zweite Auszeit wollten die Schorndorfer den Lauf der Fleiner nochmals stoppen und zu einer finalen Aufholjagd starten. Schnelle Torabschlüsse waren gefordert um noch etwas zählbares mit nach Hause zu nehmen. Leider konnte der gut aufgelegte Keeper noch einige Wüfe entschärfen und so siegte Flein am Ende mit 42:35.

Die Schorndorfer müssen sich vorwerfen lassen das man über das komplette Spiel nicht in eine kompakte Abwehrformation gefunden hat und nicht als Einheit agiert hat. 42 Tore sprechen eine deutliche Sprache.

Da die Konkurrenz dieses Wochenende im Abstiegskampf fleißig gepunktet hat wird es wohl bis zum letzten Spiel spannend bleiben. Am kommenden Sonntag kommt mit die, bereits als Absteiger feststehende SG Degmarn-Oedheim nach Schorndorf. Dies ist ein absoluter Pflichtsieg um den Klassenverbleib weiterhin in der eigenen Hand zu haben.

SG Schorndorf: Weber, Hönnl, Steiner, Schuller, Mack (3), Kästle (3), Bajrovic (1), Pflug (2), Oehm (5), Beller (5), Gora (10), Wehner (4), Niederer (2), Dannenmann

2018.04.07

SG Schorndorf - TV Gr'bottwar 35:30

Kollektivleistung bringt nächsten Sieg und einen großen Schritt zum Klassenerhalt

Vergangenen Samstag war der TV Großbottwar zu Gast in der Schorndorfer Grauhalde. Mit dem Restprogramm der Saison und der enorm knappen Tabellensituation war die Mannschaft zum Siegen verpflichtet. Auch wenn die Voraussetzungen und die Trainingswoche nicht ideal waren forderte Trainer Nico Kästle von seiner Mannschaft Leidenschaft und Kampfgeist um die wichtigen Punkte in Schorndorf zu behalten.

Nervös starteten die Schorndorfer Partie und scheiterten immer wieder am Torhüter der Gäste. Großbottwar zog sein Tempospiel auf und kam immer wieder über die zweite Welle zu einfach Treffern. Über ein 2:4 konnten sich die Gäste in der 8 Minute einen 3 Tore Vorsprung (4:7) erspielen. Zwei Überzahlsituationen kurz nacheinander konnten die Daimlerstädter nicht nutzen und so nahm Trainer Kästle nach 17 Minuten und einem Spielstand von 7:10 eine Auszeit. Diese Auszeit sollte seine Wirkung nicht verfehlen, denn ein Doppelschlag von Alexander Gora und Tore von Adrian Wehner und Philip Oehm brachte die Hausherren nach 22 Minuten zum ersten Mal mit 11:10 in Führung. Nun war es am Gästetrainer seine Grüne Karte zu zücken um den Lauf der Schorndorfer zu unterbrechen. Doch die Schorndorfer waren nun im Spiel und konnten immer wieder ein bis 2 Tore vorlegen bis beim Spielstand von 16:15 die Seiten gewechselt wurden.

In die zweite Hälfte starteten wieder die Gäste besser und konnten durch 2 Tore von Dominik Brosi beim 17:18 wieder in Führung gehen. Das Spiel nahm an Tempo auf. Beide Mannschaften erzielten Tore im Sekundentakt. Legte eine Mannschaft vor so glich die andere Postwendend über die zweite Welle wieder aus. Janik Dannenmann der den verletzten Stefan Niederer auf Linksaußen vertrat, spielte eine stake zweite Halbzeit und brachte seine Farben beim 20:19 wieder in Führung. In Unterzahl konnte Simon Mack zwei wichtige Tore in Folge erzielen und so wieder eine 2 Torevorsprung herausspielen. Großbottwar wollte sich aber nicht abschütteln lassen und hatte mit Jonathan Siegler einen treffsichern Schützen. Doch Torhüter Benjamin Hönnl kam immer besser ins Spiel und konnte einige beste Wurfmöglichkeiten entschärfen. Nach 46 Minuten war es Felix Kästle, der krankheitsbedingt die ganze W:oche nicht trainieren konnte und deshalb nur punktuell eingesetzt werden konnte, der auf 28:24 erhöhte. 10 Minuten vor Ende konnte man auf 31:25 erhöhen und zwang so die Gäste zur nächsten Auszeit. Doch dieses Spiel ließen sich die Schorndorfer nicht mehr nehmen. Als kurz vor Schluss Großbottwar eine doppelte Zeitstrafe kassierte war die Messe gelesen. Janik Dannenmann setzte den Schlusspunkt für seine Mannschaft zum 35:28. Danach konnte sich Kai Klumpp noch 2 mal durchsetzen um den Endstand von 35:30 herzustellen.

Erleichtert und entsprechend ausgelassen war die Stimmung in der Halle nach Abpfiff des Spiels. Schließlich klettert man in der Tabelle auf Platz 8 und hat nun 3 Tore Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Am kommenden Wochenende reißt man zum Tabellenzweiten TV Flein. Auch wenn man als Außenseiter dort hin fährt wird man auf keinen Fall die Punkte herschenken.

SG Schorndorf: Hönnl, Busse, Steiner (2/2), Schuller, Mack (7), Kästle (5), Kessel, Bajrovic, Pflug (2), Oehm (2), Beller (2), Gora (6), Wehner (5), Dannenmann (4)

2018.03.24

NSU Neckarsulm 2 - SG Schorndorf 23:32

Starke 2. Halbzeit bringt Schorndorf wichtigen Sieg in Neckarsulm

Durch den doppelten Punktegewinn konnte die SG Schorndorf den ersten Abstiegsplatz verlassen und steht nun mit 18:26 Punkten auf Tabellenplatz 10. Eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung, vor allem in der 2. Halbzeit war der Schlüssel zum Erfolg bei diesem enorm wichtigen Auswärtsspiel.

In der Anfangsphase agierten beide Mannschaften sehr nervös was sich in einigen Fehlwürfen und technischen Fehlern bemerkbar machte. Neckarsulm konnte ein Tor vorlegen welches aber meist im direkten Gegenzug wieder egalisiert wurde. Beim Spielstand von 7:5 in der 18 Minute konnten die Gastgeber erstmals mit 2 Toren in Front gehen. Eine kompakte und aggressive Abwehr ermöglichte es Adrian Wehner und Sascha Pflug zum 7:7 auszugleichen. Neckarsulm nahm Ihre erste Auszeit um den Schorndorfer Rhythmus zu stören. Wie schon zu Beginn des Spiels konnte Neckarsulm in der restlichen Spielzeit der ersten Hälfte 1 Tor vorlegen und Schorndorf glich aus. So endete eine nervöse erste Hälfte mit wenigen Highlights mit 11:11.

Die Trainer Kästle/Wesp fanden die richtigen Worte in der Kabine denn nach Anpfiff der zweiten 30 Minuten folgte die stärkste Phase der Gäste. In der Abwehr wurde noch konsequenter gearbeitet und mit Benjamin Hönnl hatte man einen starken Rückhalt im Tor der einige gute Chancen parieren konnte. Durch einen 2:9 Lauf schraubte man das Ergebnis auf 13:20. Die Rückraumschützen Wehner, Kästle und Bajrovic hatten das Visier nun eingestellt und ließen dem Torhüter keine Chance die platzierten Würfe zu halten. Neckarsulm stellte auf eine 5:1 Deckung um, welche auch nicht den gewünschten Erflog brachte da Mittespieler Philip Oehm geschickt seine Schnelligkeit ausspielte und dadurch Lücken in den Abwehrverbund riss oder selbst zum Abschluss kam. Sogar eine Unterzahlsituation konnte man mit 3:0 Toren für sich entscheiden und konnte so den Vorsprung 44 Minuten auf 9 Tore beim Spielstand von 15:24 vergrößern. Die Gastgeber zogen die nächste Grüne Karte. Diese sollte allerdings keine Wirkung zeigen. Der Treffer zum 15:25 von Simon Mack markierte die höchsten Schorndorfer Führung im Spiel. Die Körpersprache und der Teamgeist der Schorndorfer ließ keinen Zweifel mehr wer das Spiel für sich entscheiden würde und so konnte Neckarsulm den Schorndorfern auch in der restlichen Spielzeit nicht mehr gefährlich werden. Am Ende siegt man auch in der Höhe verdient mit 23:32 und konnte sich enorm wichtige Punkte für den Klassenerhalt sichern.

Nach dem Spielfreien Osterwochenende empfängt man den TV Großbottwar in der heimischen Grauhalde und möchte dort die nächsten Punkte einfahren.

SG Schorndorf: Hönnl, Busse, Steiner, Schuller, Mack (5), Kästle (4), Bajrovic (4), Pflug (3), Beller (2), Gora (1), Wehner (5), Niederer (4/1), Dannenmann (1)

2018.03.18

Keine Punkte gegen Weinstadt

SG Schorndorf - SG Weinstadt 23:27

In einer gut gefüllten Schorndorfer Grauhalde war alles für ein spannendes Derby angerichtet. Auf der einen Seite die SG Weinstadt die um den Relegationsplatz kämpft auf der anderen Seite die SG Schorndorf die dringend Punkte für den Klassenerhalt benötigt. Die Favoritenrolle war somit klar bei den Weinstädtern, die Ihrer Rolle leider auch gerecht wurden.

Zu Beginn der Partie sahen die Zuschauer ein Spiel mit hohem Tempo. Felix Kästle konnte für die rot schwarzen den ersten Treffer zur 1:0 Führung erzielen. Diesen glich Weinstadt allerdings postwendend aus. Weinstadt kam nun immer besser ins Spiel und stellten die Schorndorfer vor allem im Angriff vor Schwierigkeiten. Zu wenig Tiefe war der Grund weshalb man des Öfteren in Zeitspielnot kam und dadurch schlechte Wurfpositionen nehmen musste. Der sichere 7-Meter Schütze Sascha Wilhelm erzielte nach 17 Minuten bereits seinen dritten 7-Meter zum 5:9 Zwischenstand. Doch auch bei den Weinstädtern lief nicht alles rund und so fanden die Schorndorfer bereits drei Minuten später beim 8:10 den Anschluss. Dann folgte leider die stärkste Phase der Weinstädter. Hinten wurde konsequent verteidigt und auch der Torhüter konnte einige Bälle parieren. Tore per Gegenstoß waren die Folge und Trainer Nico Kästle legte beim 8:13 die Grüne Karte. Doch die Wirkung der Auszeit verpuffte und Weinstadt ließ sich nicht beirren. Bis zur Halbzeit konnten Sie Ihren Vorsprung auf 10:18 vergrößern und somit schon fast für eine Vorentscheidung sorgen.

In der Kabine fielen deutliche Worte und diese sollten auch Wirkung zeigen. Schorndorf erwischte einen Traumstart in die 2. Hälfte und konnte innerhalb 2 Minuten drei Tore erzielen und zwangen somit den Weinstädter Trainer zu einer Auszeit. Diese bremste die Schorndorfer Aufholjagd und in Unterzahl musste man drei Tore in Folge hinnehmen, welche den Halbzeitvorsprung wieder herstellte. Armin Beller traf zum 14:21. Auch in der einzigen Überzahlsituation konnte man nur einmal den Ball im gegnerischen Tor unterbringen. Zwar kann man den Schorndorfer in der zweiten Hälfte den Kampfgeist und Bemühungen nicht absprechen aber um einen Gegner wie Weinstadt in der aktuellen Situation zu schlagen muss man einen Sahnetag erwischen und leider konnte keiner der Leistungsträger sein volles Potenzial an diesem Abend abrufen. Zum Ende hin konnte man noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und verliert aufgrund der schlechten ersten Hälfte völlig verdient gegen einen starken Gegner der bis zum Ende der Saison ein Wörtchen im Aufstiegsrennen mit reden wird.

Nächste Woche müssen die Schorndorfer zum Kellerduell nach Neckarsulm. Dort müssen dringen Punkte her um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen.

SG Schorndorf: Hönnl, Busse, Steiner, Schuller (2), Mack (1), Kästle (3), Bajrovic (1), Pflug (2), Oehm, Beller (5), Gora (5), Wehner (2), Niederer (2/1), Dannenmann

2018.03.11

VfL Waiblingen 2 - SG Schorndorf 26:31

Gemeinsam zum Sieg

Unter Zugzwang waren die Schorndorfer nach Waiblingen gereist. Schließlich hatten nahezu alle direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib am Samstag gepunktet. Entsprechend hoch motiviert aber auch mit einer gewissen Nervosität begann man die Partie, welche einige technische Fehler zur Folge hatte.

Felix Kästle konnte den ersten Treffer erzielen, welcher postwendend per 7-Meter ausgeglichen wurde und kurz darauf musste man auch den 2:1 Rückstand hinnehmen. Allerdings sollte das die erste und einzige Führung der Waiblinger sein. Nach 10 Minuten konnte man sich durch einen Doppelschlag von Alexander Gora eine 3 Tore Führung erspielen. Ein gehaltener 7-Meter von Benjamin Hönnl und Simon Mack konnte auf 5:9 erhöhen. Leider verpasste man es sich in dieser Phase durch unkonzentrierte Abspiele oder unvorbereitete Würfe weiter abzusetzen. Beim 7:9 in der 15 Minute war das Spiel wieder völlig offen und weitere 5 Minuten später konnte Leonard Gühne zum 11:11 ausgleichen. Doch die Daimlerstädter zogen das Tempo an und kamen immer wieder durch schnell vor getragene Angriffe zum Torerfolg. Beim Spielstand von 13:15 wurden die Seiten gewechselt.

Die Vorgabe der Trainer Kästle/Wesp waren klar. Technische Fehler minimieren und eine bessere Chancenauswertung sollte der Schlüssel zum Erfolg sein. Waiblingen wollte sich aber nicht abschütteln lassen und kamen immer wieder über gute Kreisanspiele zu einfachen Toren von 6 Metern. Das Spiel blieb über lange Zeit Eng. Zwar konnte Schorndorf immer wieder 2 oder 3 Tore vorlegen doch weiter absetzen konnte man sich nicht. Beim Spielstand von 24:26 nach 47 Minuten nahm Schorndorf seine zweite Auszeit und diese sollte Wirkung zeigen. Ein weiterer gehaltener 7-Meter vom zwischenzeitlich eingewechselten Heiko Busse und 2 Tore in Folge brachte einen 4 Tore Vorsprung und zwang Waiblingen zur Auszeit. Die Waiblinger versuchten nun mit einer offensiveren Abwehrvariante zum Erfolg zu kommen doch die Schorndorfer bewegten sich gut fanden immer wieder Lücken. Nach 60 Minuten hatte man es, durch eine geschlossene Mannschaftsleistung geschafft und das erste von 7 Endspielen für sich entscheiden können. Alle eingesetzten Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen und genau auf dieser Leistung muss man für die kommenden Aufgaben aufbauen.

Nächstes Wochenende gastiert die SG Weinstadt in Schorndorf. Dies wird eine sehr schwere Aufgabe doch in der Vergangenheit hat man in diesem Derby vor allem zu Hause immer sehr gute Leistungen gezeigt und konnte die Punkte auch in Schorndorf behalten.

SG Schorndorf: Hönnl, Busse, Steiner, Schuller, Mack (1), Kästle (5), Bajrovic (4), Pflug (2), Oehm (1), Gora (6), Wehner (5), Niederer (6/4), Dannenmann (1), Schamberger

2018.02.23


SG Schorndorf - TSV Schmiden zwei 28:28

2018.02.20

SG Schorndorf - TSV Bönnigheim 30:26

Lebenszeichen der Männer 1!

Die ersten zwei Punkte im Jahr 2018 konnten die Schorndorfer im Nachholspiel am Dienstagabend gegen den TSV Bönnigheim holen! Mit einer kämpferischen Leistung ringt man in einer spannenden Partie den Tabellen sechsten nieder! Am Ende leuchtete ein 30:26 Von der Anzeigetafel und die Freude und Erleichterung war förmlich zu spüren!

Bereits am Freitag heißt es gegen die Schmiden Pumas 2 nachzulegen! Unterstützt die Mannschaft um die nächsten Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sichern! Anpfiff ist um 19:30!

2018.02.18

SG Schorndorf - TV Oeffingen 26:27

Herber Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt

Im Kellerduell Vorletzter gegen Drittletzter empfing die SG Schorndorf den TV Oeffingen zu einem 4-Punktespiel. Nach 60 Minuten Kampf stand man am Ende mit leeren Händen da und verpasste somit den Sprung an das enge Mittelfeld heran zu rücken.

Nach nervösem Start in die Partie waren es die Gäste, die besser ins Spiel fanden. Nach 11 Minuten konnten Sie sich einen drei Tore Vorsprung erspielen und Trainer Michael Rill meldete das erste Mal Gesprächsbedarf an. Die Schorndorfer schienen mit dem Kopf nicht 100% bei der Sache zu sein was sich in einigen technischen Fehlern und verlorene Zweikämpfe widerspiegelte. Nach der Auszeit konnte Simon Mack in der 20 Minute den Anschluss zum 9:10 herstellen. Allerdings verpasste man es in der Phase den Ausgleich zu erzielen und so konnte Oeffingen mit einer 12:14 Führung in die Halbzeit gehen.

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten die Gastgeber. Innerhalb von 6 Minuten konnte man den zwei Tore Rückstand aufholen und durch Rückraum Routine Baxi Bajrovic das erste Mal beim 17:16 in Führung gehen. Es schien ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen und man glaubte an den Erfolg aus dem Kollektiv. Adrian Wehner, Felix Kästle und Stefan Niederer erhöhten innerhalb einer Minute auf 22:17. Die Oeffinger gaben sich allerdings nie auf und wurden von Ihrem mitgereisten Anhang nach vorne gepeitscht. Zwei 7-Meter Tore vom besten Oeffinger Schützen an diesem Tag hatte den Anschluss zum 24:23 zur Folge. Alexander Gora erzielte in der 57 Minute aus dem Rückraum die letzte Schorndorfer Führung. Oeffingen gelang der Ausgleich und Schorndorf war 30 Sekunden vor Schluss nochmals in Ballbesitz. Schorndorf legte die Auszeit und der Trainer gab die Anweisung für den letzten Angriff. Unglücklich verlor man leider den Ball 10 Sekunden vor Schluss und Oeffingen konnte mit einem Tor aus der zweiten Welle 3 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer erzielen.

Keine Zeit zum Durchatmen hat die Schorndorfer Mannschaft den bereits am Dienstag steht das nächste Endspiel gegen den TSV Bönnigheim an bevor man am Freitag auf den TSV Schmiden 2 trifft.

SG Schorndorf: Busse, Hönnl, Steiner, Schuller, Mack (4), Kästle (2), Bajrovic (2), Pflug (1), Beller (1), Gora (4), Wehner (8), Niederer, (3/2), Dannenmann, Schamberger (1)

2018.02.18
2018.02.18

2018.02.04

HC Oppenweiler-Backnang – SG Schorndrof 27:23

Nichts zu holen beim Tabellenführer

Alles andere als optimal verlief die Vorbereitung auf das Spiel gegen den Ligaprimus. Aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen konnte man die gesamte Woche nur dezimiert trainieren und neben den langzeitverletzten meldeten sich auch noch Alexander Gora und Baxi Bajrovic wegen Krankheit für das Spiel am Sonntag bei Trainer Michael Rill ab.

So reiste man im Schneegestöber mit 8 Feldspielern zum Auswärtsspiel nach Backnang. Der Gastgeber erwischte den besseren Start ins Spiel. Ein sehr gut aufgelegter Marcel Wolf im Tor vereitelte die ersten Torversuche aus dem Rückraum und Oppenweiler kam mit Druckvollem schnellen Spiel nach vorne zu einfachen Toren über die treffsicheren Außen. Bereits nach 8 Minuten legte Michael Rill seine grüne Karte beim Spielstand 5:2. In den folgenden Minuten kam man etwas besser ins Spiel und schaffte beim 5:4 wieder den Anschluss. Vorne fiel den Schorndorfern aber zu wenig im 6 gegen 6 ein so musste man häufig bei drohendem Zeitspiel abschließen. Oppenweile nutzte dies konsequent durch die 2. Welle und konnte sich nach 20 Minuten wieder auf 12:7 absetzen. Beim 15:10 wurden die Seiten gewechselt.

Sehr klare Worte vom Trainer über den Einsatzwillen und Körpersprache fand Trainer Rill in der Kabine und diese Ansage sollte auch fruchten. Stefan Niederer versuchte auf der ungewohnten Mitteposition das Spiel zu lenken und konnte immer wieder Sascha Pflug am Kreis finden. Nach 43 Minuten war man durch ein Tor von Adrian Wehner zum 20:18 wieder auf Schlagdistanz. Nun war es der Trainer von Oppenweiler der Gesprächsbedarf anmeldete. Schade war das man in dieser Phase öfters auch auf ein Tor verkürzen konnte aber man mehrfach frei von 6 Meter am Gästetorhüter scheiterte. Auch zwei gehaltene 7 Meter von Heiko Busse konnte nicht den entscheidenden Impuls geben und so erhöhten die Gastgeber nach 54 Minuten wieder auf 24:19. Das Spiel war entschieden. Zu groß war die 5 Torehypothek und in der Schlussphase machte sich auch der Kräfteverschleiß der 8 Feldspieler bemerkbar. Oppenweiler gewinnt verdient mit 27:23.

Positiv war die zweite Hälfte in der man mit einer anderen Körpersprache und Kampfgeist auf dem Feld stand. Nun folgt ein Spielfreies Wochenende bevor es zu einer enorm entscheidenden Woche in dieser Saison kommt. 3 Heimspiele gegen Oeffingen, Nachholspiel Bönnigheim und Schmiden 2 stehen innerhalb einer Woche an. Bei diesen Spielen muss man definitiv punkten um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

SG Schorndrof: Busse, Hönnl, Schuller (1), Mack (1), Kästle (3), Pflug (4), Wehner (4), Niederer (9/6), Dannenmann, Schamberger (1)

2018.01.21

SG Schorndorf – TV Mundelsheim 27:30

Erneute Schwächephase in Halbzeit 2 kostet Schorndorfer Sieg gegen den TV Mundelsheim

Zur ungewohnten Zeit um 15:00 wurde die Partie gegen den Tabellenzweiten angepfiffen. Nach der sehr deutlichen Hinspielniederlage und der desolaten Leistung der letzten Woche forderte Trainer Michael Rill eine Reaktion der Spieler.

Diese Reaktion zeigten die Daimlerstädter von Beginn an. Kapitän Stefan Niederer erzielte das erste Tor der Partie per Gegenstoß. Über ein 4:4 war es erneut Niederer der per Doppelschlag die erste Führung erzielte zum 6:4 erzielte. Mit einer guten Abwehrarbeit und konzentriert vorgetragenen Angriffen zwang man den Gegner nach 15 Minuten zur ersten Auszeit. Diese sollte allerdings seine Wirkung verfehlen, denn über ein 10:8 konnte man in den folgenden 10 Minuten vor allem über den gut aufgelegten Alexander Gora auf 15:10 erhöhen. Selbst Unterzahlsituationen konnte man für sich entscheiden. In der 29 Minute führte man 17:13 ehe eine doppelte Unterzahl die Mundelsheimer zur Aufholjagd nutzen. Beim Stand von 17:14 verabschiedete man sich in die Halbzeitpause.

Durch 2 Tore von Andreas Bender konnten die Gäste ausgleichen und das Spiel war wieder völlig offen. Es häuften sich unkonzentrierte Abschlüsse und technische Fehler, welche die Gäste eiskalt ausnutzen um innerhalb 7 Minuten auf 18:21 erhöhten. Nun nahm Heimtrainer Rill eine Auszeit um neue taktische Anweisungen zu geben. Kurze Zeit später konnte Alexander Gora den Anschluss zum 21:22 wieder herstellen. Leider verpasste man es diesen Aufschwung aufrecht zu erhalten und so musste man Mundelsheim wieder zum 22:27 ziehen lassen. In der Schlussphase versuchte man es mit einer Manndeckung gegen die zwei gefährlichsten Spieler Hannes Stahl und Andreas Bender und konnte so auch noch einige Ballgewinne erzwingen und auf 27:29 verkürzen. Allerdings wurde nun die Zeit zu knapp um Mundelsheim nochmals gefährlich zu werden und so gewannen die Gäste mit 27:30.
Im Vergleich zur letzten Woche war eine deutliche Leistungsteigerung zu sehen und die Mannschaft gab sich zu keinem Zeitpunkt auf. Wenn man diese Einstellung und kampfgeist in die nächsten Spiele mitnehmen kann sollte es am kommenden Wochenende endlich wieder zu einem doppelten Punktgewinn reichen. Dieser wäre in der sehr engen Tabelle auch enorm wichtig um einige Plätze gut zu machen.

SG Schorndorf: Hönnl, Busse, Steiner (1), Schuller (1), Mack (3), Kästle (4), Bajrovic, Pflug, Gora (7), Wehner (3), Kolb, Niederer (7/2), Dannenmann, Schamberger (1)

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