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Adrian Wehner

5. August 2016
5. August 2016
24. Juli 2016
24. Juli 2016
Tuniersieg
Tuniersieg auf dem Most und Rettichfest in Bittenfeld

Ich danke dir auch. Was hätten wir alles verpasst wenn wir dich nicht hätten. Viele tolle Spiele, einem super Kerl beim Spielen zu zusehen. Wieviele km gefahren? Keine Ahnung? Jeder hat sich gelohnt. Ich glaube jetzt machst du mal Pause und dann werden schon noch Spiele sehen. Egal wo und wann.

Von deiner Mama

Vielen Dank für die Jahre lange Unterstützung. Hab mich sehr gefreut das ihr so viele Spiele mit mir geteilt habt bin sehr stolz euch als Familie und Freunde zu haben.

Adrian Wehner

Abschiedslied für Adrian Wehner

Relegation in Viernheim

Spiel 1:

TSV Amicitia Viernheim – SV Remshalden 30:24

Spiel 2 um 14:30 Uhr:
SV Remshalden – TuS Schutterwald 28:29

Männer 1 gegen Baden

In Runde zwei der Aufstiegsrelegation zur Baden-Württemberg-Oberliga treten die Handballer der SV Remshalden am Sonntag gegen die Vertreter der Verbände Baden und Südbaden an. Gegner im Dreierturnier sind der gastgebende TSV Amicitia Viernheim und der TuS Schutterwald.

Zum Auftakt der Relegation bezwang die SVR in zwei sehr intensiven und kampfbetonten Spielen den Zweiten der Württembergliga Süd, den TV Weilstetten, jeweils knapp. Doch Zeit zum Durchschnaufen hat Remshalden kaum. Die Mannschaft von Trainer Alexander Schurr und Kapitän Markus Tögel erwartet am Sonntag ein knackiges Programm mit gleich zwei Spielen. Die erste Partie gegen Gastgeber Viernheim findet schon um 12 Uhr statt, so dass die Remshaldener bereits um 8 Uhr mit dem Bus losfahren müssen.

Viernheim ist laut Trainer Schurr ein sehr starker Gegner mit einer kompakten Abwehr. Herausragender Akteur ist der ehemalige Zweitligaspieler Holger Hubert. Die Gastgeber stehen das zweite Mal in Folge in der Aufstiegsrelegation. Sie wären eigentlich diesmal als Tabellenerster direkt aufgestiegen. Aufgrund des Abzugs von fünf Punkten wegen zu wenigen gestellten Schiedsrichtern musste sich die Mannschaft von Trainer Frank Schmitt aber mit dem zweiten Platz begnügen.

Und scheint nun alles daran setzen zu wollen, in die Oberliga zu gelangen. Ein Angebot der Stadt, für die Relegation in eine größere Halle zu ziehen, wurde abgelehnt, um den Heimvorteil zu wahren. Den Gastvereinen wurden Kontingente von 75 Karten pro Verein zugestanden. Die Fans der Heimmannschaft werden in der Überzahl sein. Für Schurr treffen im ersten Spiel zwei ebenbürtige Mannschaften aufeinander. Viernheim sieht er aufgrund des Heimvorteils aber als leichter Favorit.

Der Verlierer der ersten Partie trifft um 14.30 Uhr auf den TuS Schutterwald, der Sieger um 17 Uhr. „Dieser Gegner muss erst noch analysiert werden. Wir haben uns noch nicht sehr mit ihm beschäftigt“ sagt Schurr. Der TuS muss also zwei Spiele am Stück bestreiten. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für die Südbadener.

Für Remshalden wäre ein Sieg im ersten Spiel doppelt wertvoll, da sie danach mehr Zeit zur Regeneration hätten. Personell kann die SVR aus dem Vollen schöpfen. Der Gewinner des Turniers steht in der entscheidenden Runde der Relegation. Gegner ist dann der Fünftletzte der Baden-Württemberg-Oberliga, die SG Lauterstein.

Relegation

Gespielt wird am Sonntag, 15.05. in 68519 Viernheim in der Rudolf Harbig Halle, Lorscher Straße 84.

Hallenöffnung: 10:30 Uhr

Spiel 1 um 12:00 Uhr:
TSV Amicitia Viernheim – SV Remshalden
Spiel 2 um 14:30 Uhr:
Verlierer Spiel 1 – TuS Schutterwald
Spiel 3 um 17:00 Uhr:
Sieger Spiel 1 – TuS Schutterwald

Endet das Spiel Viernheim – Remshalden unentschieden spielt Viernheim das 2. Spiel.

SV Remshalden - TV Weilstetten 35:34

Runde 1 überstanden

Auch das zweite Aufeinandertreffen im Kampf um den Aufstieg in die BWOL konnte die SV Remshalden für sich entscheiden. Nach einem spannenden und vom Kampf geprägten Rückspiel siegten die Schützlinge von Trainer Alexander Schurr auch in heimischer Halle. Nun geht es am 15. Mai weiter gegen den TSV Amicitia Viernheim und den TuS Schutterwald, dann allerdings im Badischen.

Beide Teams kamen nur schwer in die Partie, die Anfangsphase war geprägt von Nervosität und Fehlern auf beiden Seiten. Die Gäste-Abwehr wusste sich nur durch Fouls zu helfen und so fielen die ersten Treffer für die SVR durch Strafwürfe, wo sich Oliver Ruge einmal mehr als sicherer Vollstrecker erwies. Der TV Weilstetten ließ sich nicht beeindrucken und konterte, ging durch den starken Micha Kübler beim 3:6 in Führung. Durch Treffer von Hendrik Wiesner aus dem Rückraum und Felix Holczer vom Kreis kämpfte sich der Gastgeber wieder heran (6:6). In der Folge blieb die Partie ausgeglichen. Erst als es Weilstetten gelang, seinen Kreisläufer Felix Euchner ins Spiel zu bringen, wuchs der Vorsprung der Gäste nach gut 20 Minuten wieder an (9:11). Nach der Auszeit der SVR und einer Umstellung im Angriff war es nun Marian Rascher, der mit seinen energischen Einzelleistungen für den Anschluss sorgte, Oliver Ruge und Kenneth Eckstein mit einem Gegenstoß sicherten schließlich die 15:14-Pausenführung.

In der zweiten Halbzeit ging es Schlag auf Schlag, zunächst legte Weilstetten vor, Remshalden glich aus, Moritz Pesch und Uli Seybold von den Außenpositionen sorgten für die erneute Führung (20:18). Doch so sehr sich Remshalden bemühte, es gelang den Akteuren nicht, sich spielentscheidend abzusetzen. Weilstetten kämpfte um jeden Ball und blieb dran, glich beim 24:24 wieder aus. Und es sollte noch schlimmer kommen, die SVR kassierte eine doppelte Zeitstrafe, doch gelang im Spiel 4 gegen 6 Markus Tögel der Treffer zum 26:24. Daniel Mühleisen im Tor der SVR zeigte seine Klasse und so behauptete Remshalden den Vorsprung bis zum 33:30 durch Hendrik Wiesner nach 56 Minuten. Der TVW nahm seine Auszeit und verkürzte durch einen Doppelschlag von Frank Raible wieder auf 33:32, das Zittern begann erneut. Doch nach einem rüden Foul, der fälligen Roten Karte und dem erfolgreich verwandelten Strafwurf durch Marian Rascher zum 34:32 nach 58 Minuten war die Partie durch und die SVR steht völlig verdient in der nächsten Runde der Relegation.

SVR: Klemm, Mühleisen; Eckstein (1), Tögel (2), Ruge (8/7), Holczer (4), H.Wiesner (6), Huber (5), Seybold (2), Rascher (4), Wehner, Pesch (3), Röhrle, Knück.

TVW: König, Dold; Euchner (6), Maier, Naumann, Strölin, Saueressig (5), Witt (1), Raible (3), Bischoff (2), Single (4), Müller (4/1), Witte, Kübler (9/5).

TV Weilstetten - SV Remshalden 23:24

Die Erste legt mit großem Kampf den Grundstein zum Weiterkommen

Relegation zur BWOL 2016/17

Im ersten Spiel der Relegation zum Aufstieg in die BWOL legte die SVR beim TV Weilstetten schon so etwas wie den Grundstein zum Erreichen der nächsten Runde. 60 Minuten harter Kampf gegen eine unbequeme Abwehr und einen gut aufgelegten Torhüter des TVW waren angesagt. Die SVR hielt dagegen, zeigte ebenfalls eine starke Abwehrleistung und hatte mit Torhüter Tobias Klemm den wohl stärksten Spieler auf dem Feld.

Von Beginn an schenkten sich beide Teams nichts, es ging zur Sache. Weilstetten setzte auf die offensive 3:2:1-Variante in der Defensive, während die SVR mit einer kompakten 6:0-Abwehr agierte. Auf Seiten der SVR gelang nur wenig aus dem Rückraum, doch wurden immer wieder die Kreisspieler in Szene gesetzt und kamen zu Torerfolgen. Auch das Auflösen an den Kreis klappte und so setzte sich Adrian Wehner gleich zweimal aus der Nahwurfzone durch, nach 10 Minuten führte die SVR mit 4:3 Toren. Bis dahin hatte Tobias Klemm im Gehäuse der SVR schon zwei Strafwürfe entschärft. Es blieb eng und beim 8:7 lag der TVW erstmals in Führung, doch die SVR schlug zurück. Dem Ausgleich durch Hendrik Wiesner ließ Oliver Ruge zwei Siebenmeter-Treffer folgen, Markus Tögel setzte noch einen drauf und so ging die SVR mit einer 11:8-Führung in die Pause.

Was schon in der ersten Halbzeit Manko der Remstäler war, sollte sich im zweiten Durchgang fortsetzen: mehrere, auch die klarsten Torchancen blieben ungenutzt. Leicht hätten die Gäste schon frühzeitig alles klar machen können. Doch so kam, was kommen musste, die Partie blieb eng – sehr eng. Weilstetten mobilisierte alle Kräfte, langte in der Abwehr ordentlich zu und musste froh sein, dass gleich mehrere Gesichtstreffer nicht geahndet wurden. Remshalden, angefeuert von zahlreich mitgereisten Fans, baute den Gegner wieder auf. Zahlreiche Chancen blieben ungenutzt, lediglich Oliver Ruge beim Strafwurf und Adrian Wehner mit entschlossenen Einzelleistungen hielten die Gäste im Spiel. Beim 20:20 nach 53 Minuten war immer noch alles offen. Nun zeigte sich die individuelle Klasse der SVR: Torhüter Tobias Klemm brachte den TVW weiter zum Verzweifeln, Hendrik Wiesner aus dem Rückraum, Felix Holczer vom Kreis und Adrian Wehner mit all seiner Routine sorgten für das vorentscheidende 21:24. Ärgerlich, dass der TVW in den letzten Minuten noch eine Resultatsverbesserung erzwang.

Schon an diesem Samstag steht um 19.00 Uhr das Rückspiel in der Stegwiesenhalle in Remshalden an. Die Truppe von Coach Alexander Schurr muss noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um den TV Weilstetten endgültig aus dem Rennen zu werfen, was sicherlich keine leichte Aufgabe sein wird.

TV Weilstetten: König, Dold; Euchner (2), Maier, Naumann (2), Strölin, Saueressig (4), Witt (1), Raible (3), Bischoff (1), Single (3), Müller (4/1), Kaunz, Kübler (3/1).

SV Remshalden: Klemm, Mühleisen; Eckstein, Tögel (3), Ruge (9/6), Holczer (1), H.Wiesner (3), Huber (1), Seybold, Rascher (1), Wehner (5), Pesch, Röhrle, Knück (1).

Das hoffentlich lange Nachsitzen

Dass die Handballer der SV Remshalden nach dem Abstieg aus der Baden-Württemberg-Oberliga eine so starke Saison spielen würden, hätten sie selbst nicht erwartet. Jetzt muss, besser, darf das Team nachsitzen. Zum Auftakt der Aufstiegsrunde trifft der Zweite der Württembergliga Nord am Donnerstag und Samstag auf den TV Weilstetten, den Zweiten der Staffel Süd.

Auch wenn Remshalden nicht den direkten Wiederaufstieg schaffen sollte, wäre es eine sehr erfolgreiche Saison gewesen. „Wir sind total zufrieden. Es lief deutlich besser als erwartet“, sagt Coach Alexander Schurr. Nach dem Abstieg aus der BW-Oberliga hatte sich das Team erst wieder finden müssen. Es gab nicht nur einige Spielerwechsel, auch der Trainer war neu. Schurr, ehemaliger Spieler, übernahm für Henning Fröschle, der nach langen Jahren in Remshalden beim Württembergliga-Konkurrenten TV Flein anheuerte.

Der Neustart ist der SVR hervorragend gelungen. „Wir haben wie in der Aufstiegssaison vor zwei Jahren nur neun Minuspunkte“, sagt Schurr. Allerdings gibt es diesmal mit dem TSV Weinsberg eine Mannschaft, die noch ein Pünktchen besser gewesen ist (44:8) und deshalb als Tabellenerster ohne Umwege aufsteigt. Den Grund dafür, dass es nicht ganz gereicht hat für die SVR mit dem Sprung auf Platz eins, sieht Schurr in den fünf Unentschieden, die das Team zu Saisonbeginn in rascher Folge sammelte. „Wenn alles top läuft, holt man aus diesen Spielen vier Siege.“ Doch statt acht Punkten wurden es eben nur fünf.

Danach habe sich die Mannschaft „wahnsinnig“ stabilisiert, besonders in der Defensive. Die SVR holte neun Siege in Folge. Dann aber ging das Spitzenspiel in Weinsberg knapp mit 22:24 verloren, drei Partien später war der Traum vom direkten Aufstieg nach dem 29:34 in Neckarsulm endgültig geplatzt. Jetzt muss sich die Mannschaft in der Relegation durchsetzen.

Das wird sehr schwer. Im Höchstfall sind sechs Spiele zu absolvieren. Warum die Verbände eine ebenso lange wie unlogische und unfaire Aufstiegsrunde geplant haben, bleibt ihr Geheimnis (siehe unten). Für die Württembergligisten ist es jedenfalls eine Tortur. „Am 10. Juni 2015 ist es bei uns mit der Vorbereitung auf die Saison losgegangen. Und jetzt spielen wir im besten Fall auch noch Ende Mai. Ich verlange von den Spielern gerade schon sehr viel.“ Doch die Moral der Mannschaft sei beeindruckend. „Wir freuen uns auf die Relegation und sind heiß drauf.“

TV Weilstetten – SV Remshalden (Donnerstag, 17 Uhr), SV Remshalden – TV Weilstetten (Samstag, 19 Uhr).

Auftaktgegner für den Zweiten der Württembergliga-Staffel Nord ist der TV Weilstetten. Der SVR-Trainer Alexander Schurr hat den Vertreter der Staffel Süd bereits live gesehen. „Das ist eine ganz kernige Mannschaft. Sie spielt mit einer sehr unangenehmen 3:2:1-Abwehr und kriegt wenig Tore.“ Auch die Bilanz des Gegners lässt aufhorchen. Er gewann die vergangenen 16 Spiele. Während Remshalden in seiner Staffel den zweiten Tabellenplatz schon lange innegehabt hatte, sicherte sich der TV erst am vorletzten Spieltag den Relegationsrang. „Weilstetten hat gegenüber uns derzeit vielleicht einen kleinen Mentalitätsbonus.“

Als kleinen Vorteil für seine Mannschaft wertet Schurr dagegen, dass sie das Hinspiel auswärts und das Rückspiel in der dann wohl voll besetzten Stegwiesenhalle in Geradstetten bestreiten darf. Die Chancen aufs Weiterkommen beziffert der Trainer daher auf 50:50. „Wir geben auf jeden Fall Vollgas.“ Remshalden vertraut auf seinen breiten Kader. Verzichten muss Schurr allerdings auf Arne Wiesner, der bereits im Urlaub ist.

Aufstiegsspiele terminiert

Die Spiele gegen den 2. der Württembergliga Staffel Süd sind nun terminiert.
Unser Team muss zunächst am Donnerstag, den 05.05. beim TV Weilstetten antreten. Das Spiel ist um 17:00 Uhr angesetzt. Gespielt wird in der Längenfeldhalle in Balingen.

Das Rückspiel in der heimischen Stegwiesenhalle haben wir am Samstag, den 07.05.2016 auf 19:00 Uhr gelegt, damit es unseren Fußballfans noch bequem vom Stadion oder dem Fernsehgerät in die Stegwiesenhalle reicht.

TV Bittenfeld 2 - SV Remshalden 23:29

Sieg im Derby in Bittenfeld

Auch das letzte Spiel der regulären Runde gewann unsere Erste sicher und verdient beim Bundesliga-Nachwuchs mit 29:23 Toren (Halbzeit 17:13 für die SVR).

Nur in der Anfangsphase dominierte der TVB, auch weil die Defensive der Gäste noch nicht den richtigen Zugriff hatte. Florian Burmeister erzielte die ersten Treffer für die Bittenfelder, Carsten Röhrle sorgte mit einem Doppelschlag aber für die 4:3-Führung der SVR. In der Folge entwickelte sich eine offene Partie, allerdings versäumten es die Unparteiischen von Beginn an, die Härte in der Abwehr zu unterbinden und so galt es, einiges einzustecken. Die Begegnung blieb ausgeglichen, kein Team konnte sich absetzen, auch die Fehlerquote blieb überdurchschnittlich. Erst ab der 23. Minute, nach einem Time-Out der Remshaldener traten die Gelb-Blauen konzentrierter auf und verwerteten ihre Chancen. Mit vier Treffern in Folge zogen die Gäste auf 13:17 davon und schienen damit zur Pause einen beruhigenden Vorsprung zu haben.

Doch der TVB kam mit dem besseren Schwung aus der Kabine, blieb dran und verkürzte erneut auf 16:17. Auffällig auf Seiten der Remstäler auch diesmal wieder, dass Überzahlsituationen zu wenig ausgenutzt wurden. Selbst im Spiel 6 gegen 4 reichte es nur zu einem Treffer. Bittenfeld verhielt sich in der Folge ungeschickt, kassierte wegen Meckerns und unnötigen Fouls weitere Zeitstrafen. So konnten Oliver Ruge vom Siebenmeter und Hendrik Wiesner durch Gegenstöße zum vorentscheidenden 21:25 bei noch 7 zu spielenden Minuten verwerten. In der Schlussphase bewiesen die Gäste die bessere Physis, während der TVB dem nichts mehr entgegen zu setzen hatte. Der deutliche 29:23-Erfolg der SVR geht damit in Ordnung.

Nun muss sich die Truppe von Alexander Schurr konzentriert auf die erste Runde der Relegation vorbereiten, die am 5. Mai (auswärts) und am 7. Mai um 18.00 Uhr in der Stegwiesenhalle gegen den Tabellenzweiten der Südstaffel geht. Dabei haben wir es voraussichtlich mit dem TV Weilstetten zu tun, der aktuell mit einem Punkt Vorsprung den 2. Platz belegt und am kommenden Samstag noch beim abgeschlagenen Schlusslicht Ober-/Unterhausen antreten muss.

TVB: Wilms, Hölzl; Berger, Schmid-Ungerer (1), Burmeister (3), Leinhos (8/3), Gille (2), Luithardt (1), Drobek, F.Federhofer, Bischoff (6/1), Wissmann, Baldauf (2), W.Federhofer.

SVR: Klemm, Mühleisen; Eckstein (2), Tögel (1), Ruge (7/5), Holczer (1), H.Wiesner (4), A.Wiesner (2), Huber (2), Seybold (3), Rascher, Wehner (3), Röhrle (2), Knück (2).

Nochmal ein Derby zum Abschluss

Zum Abschluss der regulären Runde wartet auf die Rems-Murr-Männerteams noch je ein Derby. Der TV Bittenfeld II empfängt dabei die SV Remshalden.

TV Bittenfeld II – SV Remshalden; Samstag, 19.30 Uhr

Mit 25:26 verlor der TVB II das Derby in Schwaikheim. Für beide Teams ging es um nichts mehr, entsprechend locker nahm der Bittenfelder Coach Roland Wissmann die Niederlage. „Wir hätten aber einen Punkt verdient gehabt.“ Trotz des dünnen Kaders mit nur drei Rückraumspielern sei es eine gute Leistung der Mannschaft gewesen. Mark Leinhos war vor, Maximilian Schmid-Ungerer in der Partie verletzt ausgefallen. Der Einsatz von beiden im letzten Spiel gegen Remshalden ist fraglich. Zwar geht es in der Württembergliga Nord um nichts mehr. Dennoch hat der TVB, der als Außenseiter in die Begegnung geht, ein Ziel: nicht wieder so unter die Räder kommen wie in der Vorrunde (22:32). „Das wollen wir diesmal verhindern“, sagt Wissmann.

Sein Trainerkollege Alexander Schurr will freilich auch diesmal die Punkte holen. Dennoch hat er schon die anstehende Aufstiegsrelegation im Kopf. Im Höchstfall muss Remshalden in dieser sechs Spiele absolvieren. Wichtig ist es dem Coach, dass sein Team bis zum ersten Kräftemessen am 5. Mai den Schwung nicht verliert. Gegen den Tabellenletzten und Absteiger Vaihingen war davon schon mal nichts zu sehen: Die SVR feierte ein 43:19-Schützenfest. Auch das Derby in Bittenfeld „gehen wir zu 100 Prozent seriös an“. Ein wenig länger als die anderen Remshaldener Spieler auf dem Feld stehen werde sicher Adrian Wehner. Für ihn ist es eine letzte Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Zwölf Jahre hatte er für den TVB gespielt, am Saisonende wird Wehner seine Karriere beenden.

Quelle: Zeitungsverlag Waiblingen

SV Remshalden - SV Vaihingen 43:19

Die Erste schießt Vaihingen aus der Halle

Keine Chance ließ der Tabellenzweite dem designierten Absteiger Vaihingen und zog sein schnelles Spiel 60 Minuten lang durch. Vaihingen tat sein Möglichstes, doch sollten alle Bemühungen vergebens sein. Remshalden siegte auch in dieser Höhe verdient.

Von Beginn an zeigten die Gastgeber durch ihr druckvolles Spiel, wer Herr im Hause sein würde. Insbesondere Linksaußen Moritz Knück wurde immer wieder frei gespielt und erzielte so seine Treffer. Das 7:1 nach knapp 9 Minuten deutete schon den Spielverlauf an, Vaihingen verzweifelte an der guten Remshaldener Abwehr und an Torhüter Tobias Klemm. Remshalden zeigte sein variables Angriffsspiel, Oliver Ruge dirigierte in der Mitte und die Halbspieler Adrian Wehner und Andreas Huber nutzten die sich bietenden Chancen. Auch nachdem die SVR durchwechselte, sollte sich daran nicht viel ändern. Marian Rascher setzte seine Mitspieler in Szene und war selbst torgefährlich. Hendrik Wiesner und Kenneth Eckstein sorgten für die Treffer aus dem Rückraum. Bereits zur Halbzeit war praktisch alles entschieden, das 22:7 sprach eine deutliche Sprache.

Nur wenige Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte ließ die Konzentration der Gastgeber etwas nach, Vaihingen kam zu leichten Treffern, während die SVR einige Chancen ausließ. Es sollte allerdings nur wenige Angriffe dauern, bis die Gelb-Blauen das Spiel wieder voll im Griff hatten. Markus Tögel nutzte gleich mehrere Chancen zum Gegenstoß, Felix Holczer wurde am Kreis immer wieder frei gespielt. Auch auf der Torhüterposition ist die SVR doppelt gut besetzt, Daniel Mühleisen zeigte eine starke Partie und entschärfte nicht nur einen Strafwurf. Carsten Röhrle und Moritz Pesch stellten mit ihren Würfen von den Außenpositionen die Gästetorhüter vor Probleme. Vaihingen suchte sein Heil in einer etwas offensiveren Deckung, doch sollten dadurch die Räume nur noch größer werden. Remshalden nutzte dies weiter gnadenlos aus und als Arne Wiesner den Treffer zum 43:18 markierte, hatten sich alle Remshaldener in die Torschützenliste eingetragen.

Am kommenden Samstag trifft die SVR dann im letzten Saisonspiel auf den TV Bittenfeld, bevor am 5. und 7. Mai die erste Runde der Aufstiegsrelegation stattfindet.

SV Remshalden: Klemm, Mühleisen; Eckstein (3), Tögel (4), Ruge (6/2), Holczer (2), H.Wiesner (6), A.Wiesner (1), Huber (4), Rascher (4), Wehner (4), Pesch (2), Röhrle (1), Knück (6).

SV Vaihingen: Glaser, Hammerle; Höll (1), Hertfelder (1), Bäcker, Hartenstein (2), Fischer (4), Weber (2), Kollitz (2), Haisch (3), Mezger (1), Schwab (3/1).

Letztes Heimspiel der regulären Runde

Im bereits letzten Heimspiel der regulären Runde kommt mit dem SV Vaihingen der bereits sichere Absteiger der Württembergliga Nord ins Remstal. Die SVR hat dafür dagegen am vorherigen Spieltag bereits den zweiten Tabellenplatz, gleichbedeutend mit der Teilnahme an der Relegation zur BWOL, gesichert.

Im deutlichen Sieg beim Derby gegen Schwaikheim am letzten Wochenende konnte man wieder einmal eindrucksvoll die große Stärke der Mannschaft von Trainer Alexander Schurr sehen. Wie erwartet hielten die Gäste mit großem Einsatz und Kampf dagegen, konnten das Spiel eine lange Zeit offen halten. Über die Dauer des Spiels konnten sich letztendlich aber die größere Qualität sowie die gute Breite des Kaders durchsetzen und es wurde ein deutlicher Sieg verbucht.

Mit dem SV Vaihingen kommt nun ein Gegner in die Stegwiesenhalle, für welchen eigentlich die Saison schon gelaufen ist. Der Aufsteiger musste in der Runde viel Lehrgeld zahlen und steht abgeschlagen mit nur zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Trotzdem wollen die Vaihinger sich sicherlich ordentlich aus der Liga verabschieden und werden hoch motiviert in der Stegwiesenhalle auf ihre Chancen lauern. Die in der Defensive mit einer offensiveren 5:1- Abwehr agierenden Gäste können sich im Angriff vor allem auf die Haupttorschützen Lukas Hartenstein und Daniel Kollitz verlassen.

Die Gastgeber, welche in eigener Halle noch kein Spiel in dieser Saison verloren haben, werden gewarnt sein und weiter fokusiert und konzentriert auf dem Feld agieren. Das vor Beginn der Saison gesteckte Ziel zu Hause keine Niederlage hinnehmen zu müssen kann mit diesem Sieg erreicht werden. Mit einem Blick auf die Relegation will man die Anspannung hoch halten und weiter Selbstvertrauen sammeln. Alexander Schurr ist sich sicher, dass sein Team mit dieser Einstellung auflaufen wird und so der klaren Favoritenrolle gerecht werden wird. Neben einigen angeschlagenen, aber einsatzbereiten Spielern muss Schurr weiterhin auf Uli Seybold verzichten.

Im Anschluss an das Spiel wird im Foyer der Halle eine kleine Feier der Abteilung Handball stattfinden. Alle Zuschauer sind herzlichst dazu eingeladen.

SF Schwaikheim - SV Remshalden 21:33

Schwaikheim geht die Puste aus, Remshalden gewinnt verdient

Nach 41 Minuten führte Remshalden lediglich mit 20:17 und Schwaikheim hatte in Überzahl die Möglichkeit, den Anschluss zu erzielen. Doch Remshalden war körperlich wesentlich präsenter, erhöhten auf 26:17 und nutzte dabei die Schwaikheimer Fehler zu einfachen Kontertoren. Schwaikheim ging die Puste aus, denn Trainer Burmeister musste auf 5 Stammspieler verzichten und auch Gregor Rentschler konnte im zweiten Durchgang verletzungsbedingt nicht mehr auflaufen. Sein Gegenüber Alexander Schurr konnte aus dem vollen Schöpfen und Remshalden gewann am Ende verdient, wenn auch um ein paar Tore zu hoch, gegen eine Schwaikheimer Mannschaft die zu früh die Köpfe hängen ließen und sich mit der Niederlage abgefunden haben.

Von Beginn an dominierte zunächst die Abwehrreihen. Nach zehn Minuten konnte Maik Gronwald den 2:2 Ausgleich erzielen. Bis dahin hatten die Schwaikheimer die besseren Chancen, scheiterten jedoch am guten Tobias Klemm in Remshaldener Tor oder an den eigenen Nerven. Remshalden legte jeweils ein Tor vor, Schwaikheim konnte postwendend ausgleichen. Beim 8:7 durch Marvin Itterheim gingen die Sportfreunde erstmals in Führung, denn die Schwaikheimer Abwehr stand gut und Torhüter Joshua Ganter konnte sich mehrfach auszeichnen. Vor allem Hendrik Wiesner und Moritz Pesch hatten es die Gäste zu verdanken, dass sie wieder in Führung gehen konnten 10:8). Mit seinem ersten Treffer konnte Thomas Breunig aus der zweiten Mannschaft erneut den Anschlusstreffer erzielen. Schwaikheim schwächelte kurz vor der Halbzeit und Remshalden nutzte dies um durch Jan-Oliver Ruge und Marian Rascher auf 14:10 zu erhöhen. Der sichere Schwaikheimer Strafwurfschütze, Jochen Kubach, konnte vor der Pause noch auf 14:11 verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel waren es erneut Itterheim und Kubach, die Schwaikheim auf 15:13 heran brachten. Remshalden steigerte sich jedoch zusehends in der Abwehr und spielte seine körperliche Überlegenheit aus. Die Sportfreunde mussten sich jedes Tor hart erkämpfen, während die Remshaldener durch H. Wiesner und ihren Kreisläufer Markus Tögel relativ einfach auf 19:15 erhöhen konnten. Nach dem 20:17 durch Fabian Heyden ging bei den Sportfreunden nichts mehr. Abspielfehler und Pfostentreffer der Sportfreunde nutzten die nun überlegenen Gäste zum 26:17 durch Felix Holczer. In der Schlussphase ergaben sich die Sportfreunde ihrem Schicksal und Remshalden erhöhte mühelos, vor allem durch Moritz Knück, auf den Endstand von 33:21.

In den letzten 10 Minuten sorgten lediglich noch die Schiedsrichter Härterich und Volle für Aufregung auf den Rängen. Sie verteilten in einem fairen Lokalderby insgesamt 11 Zeitstrafen.

Remshalden hat durch diesen Sieg die Aufstiegsrelegation erreicht und theoretisch nach der Niederlage von Weinsberg noch die Chance auf den direkten Aufstieg. Für Schwaikheim geht es nächste Woche mit einem weiteren Lokalderby gegen Bittenfeld weiter.

SF Schwaikheim: Gantner, Barth; Wied, Kubach (6/6), Rentschler (1),Heyden (2), Starz (1), F.Bayha (1), Gronwald (3), J. Bayha, Breunig (3), Itterheim (4).

SV Remshalden: Klemm, Mühleisen, Eckstein (2), Tögel (3), Ruge (9/5), Holczer (2), H. Wiesner (6), A. Wiesner (1), Huber (2), Rascher (1), Wehner, Pesch (4), Knück (3).

Derby in Schwaikheim

Die Handballer der SV Remshalden wollen den zweiten Platz in der Württembergliga absichern, um in der Relegation um den Aufstieg zu spielen. Wichtig wäre deshalb ein Erfolg bei den SF Schwaikheim. Unter Druck steht aber nur die SVR, für den Gastgeber geht es um nichts mehr. Er kann befreit aufspielen und wird versuchen, dem Favoriten ein Bein zu stellen.

SF Schwaikheim (11. Platz, 16:30 Punkte) – SV Remshalden (2. Platz, 37:9 Punkte; Sonntag, 17 Uhr).

In einer torreichen Partie unterlag Schwaikheim mit 32:37 beim Tabellendritten in Neckarsulm. Trotz der Niederlage lobt SF-Trainer Heiko Burmeister: „Wir haben richtig gut gespielt. Aber nur 52 Minuten.“ Am Schluss musste das Team den Ausfällen Tribut zollen. Besonders bitter: Der überragende Wael Mamoka hatte sich in der 38. Minute bei seinem 13. Treffer eine schwere Knieverletzung zugezogen. Für ihn ist die Saison vorbei. „Mit ihm hätten wir gewonnen“, glaubt Burmeister. Hinzu kamen ein Bänderriss bei Robin Mack und eine Knieprellung bei Fabian Bayha, auch Timo Wissmann musste verletzt raus (Mittelhand).

Damit fehlten den SF gleich vier Rückraumspieler. Ob überhaupt einer gegen Remshalden eingesetzt werden kann, ist fraglich. „Aber Jammern gilt nicht“, so der Trainer. In der Vorrunde hatte Schwaikheim beim Oberliga-Absteiger ein 19:34 kassiert. Diesmal soll es besser laufen. „Ich schau, dass wir gewinnen“, sagt der Trainer mit einem Schmunzeln. Er hatte in dieser Saison 20 Punkte angepeilt, aufgrund der nicht eingeplanten Heimniederlagen gegen die Teams aus Bietigheim und Ostfildern sind es bislang nur 16 geworden. Vielleicht kann sich das Team mit einem Überraschungserfolg über Remshalden zwei der verlorenen Zähler zurückholen.

Das wollen die SVR und ihr Trainer Alexander Schurr verhindern. Zwar hatte das Team auf der Vereinshomepage verkündet, es werde aufgrund des Mannschaftsausfluges nach Mallorca keine Relegation spielen, doch das war freilich nur ein Aprilscherz. Zu gerne möchte das Team den direkten Wiederaufstieg in die Oberliga schaffen. Im Kampf um Platz zwei sollte sich das Team keine Punktverluste mehr leisten, denn Neckarsulm hat nur drei Punkte Rückstand. Dieser Druck sei der SVR im Spiel zuletzt bei der SG Leonberg/Eltingen anzumerken gewesen, so Schurr. „Es war eine knappe und zähe Geschichte.“ Am Ende hieß es 30:29 für Remshalden.

Auch der Kräfteverschleiß habe eine Rolle gespielt. Uli Seybold (Riss des Syndesmosebands) und Kapitän Markus Tögel (Schulter) fehlten verletzt, Oliver Ruge spielte trotz eines Bänderrisses. Ersterer wird auch gegen Schwaikheim fehlen, Tögel wohl ebenfalls passen müssen. „Und hinter Ruge steht ein Fragezeichen.“

Egal, ob Fans oder Mannschaften, „alle freuen sich auf das Derby“. Wie immer erwartet Schurr eine Partie „mit Haken und Ösen“. Schwaikheim werde hochmotiviert auftreten und versuchen, dem Favoriten im Aufstiegskampf ein Bein zu stellen. Bei noch drei ausstehenden Partien „ist das für uns ein ganz zentrales Spiel“.

SV Remshalden - SG Leonberg/Eltingen 30:29

Dani Mühleisen rettet den doppelten Punktgewinn

Mit diesem knappen Sieg festigte die SVR ihren zweiten Tabellenplatz und bewahrte den Drei-Punkte-Vorsprung vor Verfolger Neckarsulm. Doch es sollte bis zur letzten Sekunde dauern, ehe der verdiente Erfolg unter Dach und Fach war. Die SG Leonberg/Eltingen erwies sich als kampfstarker Kontrahent, der den Gastgebern bis zum Schluss alles abverlangte. Allerdings machte sich Remshalden das Leben selber unnötig schwer.

Remshalden war von Beginn an im Spiel, selbst eine Zeitstrafe nach wenigen Sekunden aufgrund eines Wechselfehlers brachte das Team von Coach Alexander Schurr nicht aus dem Tritt. Zwei Treffer in Unterzahl bedeuteten die 2:0-Führung. Leonberg konterte, doch die SVR agierte weiter konsequent. Moritz Knück von der linken Außenposition und Andreas Huber von Halbrechts sorgten für einen beruhigenden Vorsprung, nach 10 Minuten lagen die Hausherren mit 9:5 klar in Führung. Doch mit zunehmender Spieldauer schlichen sich immer wieder kleine Fehler ein, Bälle wurden leichtfertig verspielt und der Abschluss wirkte unkonzentriert. Beim Stand von 11:9 erkämpfte sich die Defensive der Remshaldener ein weiteres Mal den Ball, Hendrik Wiesner wurde zum Gegenstoß auf die Reise geschickt. Er erzielte auch den Treffer, wurde dabei vom Leonberger Abwehrspieler noch bedrängt. Alles rechnete mit dem Torpfiff, doch die beiden Unparteiischen Kai-Peter König und Thomas Leykauf entschieden zum Entsetzen aller auf „Schwalbe“, erkannten den regulär erzielten Treffer nicht an und schickten den Torschützen auf die Strafbank. Dies war der Auftakt zu einer Fülle von kuriosen Entscheidungen und es ist letztlich beiden sportlich fairen Mannschaften zu verdanken, dass dieses Spiel nicht völlig aus dem Ruder lief. Remshalden wirkte geschockt, die Fehler häuften sich und der Gegner nutzte dies und glich beim 13:13 zum ersten Mal aus. Doch es sollte noch schlimmer kommen: unplatzierte Würfe und unnötige Ballverluste luden die Gäste zum Gegenstoß ein. Leonberg ließ sich nicht zweimal bitten und lag beim 13:16 sogar mit drei Treffern in Führung. Felix Holczer mit einer energischen Einzelleistung und Oliver Ruge vom Siebenmeter brachten Remshalden wieder ins Spiel, Leonberg erzielte wenige Sekunden vor der Pause den Treffer zum 15:17-Halbzeitstand.

Adrian Wehner, Oliver Ruge und Felix Holczer waren auch zu Beginn der zweiten Halbzeit die Akteure, die mit ihren Treffern dafür sorgten, dass Remshalden wieder in Führung gehen konnte. 22:20 nach knapp 40 gespielten Minuten bedeutete zwar eine verdiente Führung, allerdings noch lange keine beruhigende. Leonberg wehrte sich nach Kräften, insbesondere Lars Neuffer zeigte beim Strafwurf keine Nerven. Beim 25:25 war die Partie wieder völlig offen. Mit der unbequemen, offensiven Abwehr der Gäste kamen die Remshaldener nicht zurecht und so sah sich Trainer Alexander Schurr gezwungen, knapp 9 Minuten vor dem Ende eine Auszeit zu nehmen. Zwar verkürzten die Gäste noch einmal zum 27:26, doch gelangen nun Hendrik Wiesner drei Treffer und beim 30:27 gut 5 Minuten vor dem Schlusspfiff sah alles gut aus. Dazu kam, dass der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Torhüter Daniel Mühleisen eine starke Partie zeigte und seine Vorderleute mehr als nur unterstützte. Ein verworfener Strafwurf und eine Großchance hätten die vorzeitige Entscheidung sein können, doch Leonberg kämpfte weiter, erzielte beim 30:29 den Anschluss und erkämpfte sich noch einmal den Ball. Noch vier Sekunden waren zu spielen, die SG setzte den Freiwurf in den Abwehrblock, der Abpraller landete erneut bei den Gästen. Mit der Schlusssirene verhinderte Daniel Mühleisen im Tor der SVR mit einem Reflex den Ausgleichstreffer.

Remshalden gewann über die gesamte Spielzeit gesehen verdient, zum Schluss auch mit dem nötigen Quäntchen Glück. Leonberg schlug sich mehr als achtbar und verlangte dem Tabellenzweiten alles ab. Remshalden muss sich am kommenden Wochenende in einem weiteren Rems-Derby bei den Sportfreunden in Schwaikheim in Sachen Fehlerquote deutlich steigern um auch dort beide Punkte mitnehmen zu können.

SV Remshalden: Klemm, Mühleisen; Eckstein, Ruge (6/4), Holczer (4), H.Wiesner (3), A.Wiesner, Huber (7), Rascher (2), Wehner (3), Pesch, Röhrle (2), Knück (2), Hertel (1).

SG Leonberg/Eltingen: Kunz, Keller; Rilling (5), Binder (5), Maresch, Nicolau (3), Neuffer (9/6), Merkle (2), Auer (1), Fischer, Mücke (3), Kilper, Haertel, Ulrich (1).

SVR muss Hausaufgaben erledigen

Nach der Niederlage in Neckarsulm sollte die SV Remshalden die nächsten drei Spiele gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte gewinnen, um am letzten Spieltag ohne Druck nach Bittenfeld fahren zu können. Am Sonntag kommt zum Auftakt der drei wichtigen Spiele der starke Aufsteiger aus Leonberg in die Stegwiesenhalle.

Mit dem Spiel in Neckarsulm kann Trainer Alexander Schurr nicht zufrieden sein. Man habe über weite Strecken gut gespielt und auch lange geführt, konnte sich aber nie etwas absetzen. So bekam man in der Abwehr nie den richtigen Zugriff, daraus folgten so viele Gegentore wie noch nie zuvor in der Saison. Eine hohe Anzahl an technischen Fehlern und Fehlwürfen im Angriff und daraus folgend zehn torlose Minuten in Hälfte zwei ergaben als Resultat die herbe Niederlage.

Mit dem Aufsteiger aus Leonberg kommt nun, wenn man auf den Tabellenplatz schaut, genau der richtige Gegner um Wiedergutmachung zu leisten – weit gefehlt. Wenn man mit dieser Einstellung in das Spiel gegen den sehr unangenehm spielenden Aufsteiger spielt, wird das Team rund um Kapitän Markus Tögel große Probleme bekommen. Das Team, welches in den letzten Jahren regelmäßig zwischen Landesliga und Württembergliga hin und her gependelt ist, kann jedem Gegner in der Liga gefährlich werden und zeigte dies auch am letzten Spieltag beim sehr deutlichen Sieg in Oberstenfeld. Aus einer sehr offensiven Abwehr agierend wird ein schnelles Gegenstoßspiel aufgezogen. Im Positionsangriff lastet die Hauptverantwortung dabei auf den Schultern von Toptorschütze Lars Neuffer, welcher gemeinsam mit den Rückraumakteuren Andreas Binder und Christian Auer viel Torgefahr ausstrahlt. Zudem ist Trainer Frank Ziehfreund immer wieder für eine Überraschung im taktischen Bereich bekannt.

Somit erwartet Trainer Alexander Schurr ein hartes und enges Spiel. Man sei zwar auf Grund der Tabellensituation Favorit, aber der Gegner rechne sich sicherlich auch etwas gegen sein Team aus und werde alles von der SVR abverlangen. Viel Leidenschaft und eine hohe Fokusierung sind so eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Partie aus Sicht der Remshaldener. Dabei hofft das Team wieder auf dieselbe Unterstützung von Seiten der Fans wie in den bisherigen Spielen. Personell muss der Übungsleiter dabei auf Uli Seybold (Syndesmoseband im Knöchel) und Markus Tögel (Schulter) verzichten. Carsten Röhrle und Jan Hertel rücken dafür nach.

Wehner rettet TVB

In der Handball-Bundesliga ist der TVB 1898 Stuttgart – Sie erinnern sich, früher mal TV Bittenfeld – wieder näher an die Abstiegsplätze gerutscht. Es könnte noch mal richtig eng werden. Aber keine Sorge, seit kurzem ist klar: Der TVB bleibt ganz sicher in der ersten Liga. Warum? Ganz einfach: Weil Adrian Wehner ihn rettet. Wenn Sie das jetzt nicht verstehen, keine Panik. Ich habe die Auflösung. Adi Wehner war viele Jahre für den TVB aktiv und spielt derzeit seine mittlerweile dritte Saison beim Württembergligisten SV Remshalden. Danach, so berichtet’s der Verein auf seiner Homepage, ist Schluss. Im Interview lässt Wehner seine Karriere Revue passieren und geht auch auf seine Zeit beim TVB ein. Um dessen Zukunft im Oberhaus macht er sich überhaupt keine Sorgen, weil die Bittenfelder nämlich alles richtig gemacht haben: Sie haben mit Jogi Bitter nicht nur einen Top-Torwart verpflichtet, nein: Sie haben ihm auch noch die Trikotnummer 19 verpasst. Und das ist – Sie ahnen es – Adi Wehners alte Nummer. „Da ist der Erfolg doch quasi garantiert.“

Adrian und Simon
Adrian und Simon

Danke Adi für fast ein Jahrzehnt gemeinsames Handballspielen beim TVB. Unvergessliche Erlebnisse durften wir GEMEINSAM erleben. Siege, Aufstiege, unvergessliche Auswärtsfahrten und den ein oder anderen Abend in den Clubs des Landes. Alles Gute für die Zeit nach dem Handball. Viel Gesundheit und Glück Im Kreise deiner 4 Mädels und dem Rest deiner Familie.

Simon Baumgarten

Nach über 15 Jahren Leistungssport, 12 davon beim TVB, wird Adrian Wehner beim SV REMSHALDEN HANDBALL nach dieser Saison seine aktive Karriere beenden!
Adi, wir sagen DANKE für wunderschöne Momente beim TVB!

Eine großartige Karriere geht zu Ende

3 Fragen an Adrian Wehner der nach vielen Jahren Leistungssport am Saisonende seine Handball-Schuhe an den Nagel hängt:

Frage 1: Adi, Du hast 15 Jahre auf höchstem Niveau Handball gespielt, was waren Deine schönsten Erinnerungen?
Natürlich sind das zunächst die vielen sportlichen Erfolge: Nach meiner Jugend beim VfL Winterbach bin ich als aktiver Spieler mit dem TV Bittenfeld von der Oberliga dreimal bis in die 2. Bundesliga aufgestiegen und halte mit 15 Toren in einem Spiel immer noch den Rekord eines Bittenfelder Torschützen in der Porsche Arena. Auch die letzten 3 Jahre bei der SVR waren mit dem Aufstieg in die 4. Liga (BWOL) und dem Gewinn der Württembergischen Meisterschaft äußerst erfolgreich. Aber auch die vielen Erlebnisse im Mannschaftssport möchte ich nicht missen und werden mir positiv in Erinnerung bleiben.

Frage 2: Dein langjähriger Verein TVB 1898 Stuttgart kämpft als Neuling in der Handball-Bundesliga um den Klassenverbleib. Wie beurteilst Du die Situation?
Ich denke, dass es sehr gut aussieht. Der TVB hat ein kleines Polster auf die Abstiegsränge und durch die Verpflichtung des Weltmeister-Torhüters Johannes Bitter vom insolventen HSV Hamburg in der Winterpause ist dem Verein eine entscheidende Personalie auf einer wichtigen Position gelungen. Zudem hat Jogi Bitter meine Trikotnummer 19 geerbt - da ist der Erfolgt doch quasi garantiert.

Frage 3: Wirst Du dem Handballsport verbunden bleiben und wenn ja, in welcher Funktion?
Zunächst mal möchte ich in dieser Saison noch den erneuten Aufstieg in die BWOL mit der SVR feiern. Aber danach freue ich mich, dass ich für meine junge Familie mit meinen drei kleinen Kindern mehr Zeit habe und diese auch genießen kann. Dem Handball werde ich natürlich verbunden bleiben aber in nächster Zeit nur als Fan und Zuschauer meiner Ex-Vereine. Da ich im benachbarten Schorndorf wohne, werde ich sicherlich oft zu Gast in der Stegwiesenhalle sein. Ob ich irgendwann mal wieder stärker im Handball einsteige, kann ich momentan noch nicht sagen.

NSU Neckarsulm - SV Remshalden 34:29

Ein gebrauchter Tag für unsere Erste

War die erste Halbzeit schon nicht gerade überzeugend und trotzdem hielt man die NSU in Schach, so waren die zweiten 30 Minuten grauslig anzuschauen. Ein Ballverlust jagte den anderen, Fehlwürfe und technische Fehler nahmen überhand. Am Ende siegte die Mannschaft, die an diesem Abend weniger Fehler produzierte und aufgrund der besseren zweiten Halbzeit verdient mit 34:29 Toren gewann. Von einem „Topspiel“ der Württembergliga war die Partie weit entfernt.

Remshalden startete besser in die Partie, die gastgebende NSU leistete sich zu Beginn eine Menge an Fehlern und unkonzentrierten Abschlüssen. Markus Tögel war es, der die ersten Akzente setzte und seine SVR in Führung brachte. Rückraumknaller von Kenneth Eckstein und Andreas Huber sowie Tore von Carsten Röhrle, der den verletzten Uli Seybold vertrat sorgten für eine beruhigende Führung (6:4) nach 10 Minuten. Moritz Pesch sorgte mit einem Doppelschlag gar für die 8:5-Führung aus Sicht der Gäste. Die Abwehr stand bis zu diesem Zeitpunkt gut, Tobias Klemm war der gewohnt sichere Rückhalt. Doch mit zunehmender Spieldauer kam Neckarsulm besser in Fahrt, Fabian Göppele hatte sich so langsam warm geworfen und traf nun. Beim 11:11 war die Partie wieder offen und die SVR scheiterte nun des Öfteren am Schlussmann der Neckarsulmer und an den eigenen Nerven. Die Partie blieb eng, lediglich ein Tor betrug der Vorsprung zur Pause (14:15).

Nach dem Wechsel leistete sich die SVR zwei kleine Fehler, die NSU war beim 16:16 wieder im Spiel. Die Abwehr, einst das Prunkstück der Remshaldener zeigte nun immer häufiger kleine Schwächen, Neckarsulm wusste dies zu nutzen. Im Angriff wurden immer wieder auch die klarsten Chancen vergeben, fast die Hälfte aller Angriffe verpuffte erfolglos. 10 lange Minuten blieben die Gäste aus dem Remstal ohne Zählbares. Beim 23:25 sah die Welt noch gut aus, doch 7 Tore in Folge und die 30:25-Führung für die NSU nach 55 Minuten bedeuteten die Entscheidung. Alle Versuche, mit einer kurzen Deckung zu agieren nutzte nichts mehr. Neckarsulm brachte den Vorsprung über die Zeit und siegte am Ende aufgrund der besseren zweiten Hälfte und dem treffsicheren Kreisläufer Henning Tittel verdient mit 34:29 Toren.

Remshalden muss nun in den nächsten drei Partien gewinnen um mit ruhigem Gewissen und drei Punkten Vorsprung das Saisonfinale in Bittenfeld angehen zu können.

NSU: Bognar, Max Kerner; Kazmaier (3), Gerber (1), Göppele (3), Maier (5), Trumpp (1), Kaufmann, Schenk (1), Moritz Kerner (1), Schreider (2), Odenwald (8/7), Tittel (9).

SVR: Klemm, Seybold; Eckstein (2), Tögel (5), Ruge (5/3), Holczer (1), H.Wiesner (3), A.Wiesner, Huber (7), Rascher (1), Wehner (ohne Spielzeit), Pesch (3), Röhrle (2), Knück.

Wichtiges Spiel in Neckarsulm

Die erste Männermannschaft der SV Remshalden hat am Sonntag im Spiel gegen den drittplatzierten Neckarsulm die Chance den zweiten Tabellenplatz zu sichern. Für den Gegner ist es die große Chance nochmals an die SVR heran zu rücken.

Mit dem Spiel gegen Oberstenfeld ist Trainer Alexander Schurr soweit zufrieden. Zwar habe man sich am Anfang lange schwer getan, über 60 Minuten gesehen aber doch sehr souverän gewonnen. Lediglich die letzten 10 Minuten haben einen leichten Beigeschmack hinterlassen. Die Konzentration in der Abwehr ließ in dieser Phase stark nach und man kassierte noch einige leicht erspielte Gegentreffer.

Eine solche Phase darf man sich beim Spiel in Neckarsulm sicherlich nicht erlauben. Der Gegner, welcher in den letzten Spielzeiten die hohen Erwartungen oft nicht ganz erfüllen konnte, spielt eine sehr gute Saison und scheint stabiler geworden zu sein. Nach einer sehr guten Hinrunde und einem guten Start in die Rückrunde mit einem Unentschieden in Weinsberg wurden allerdings mehr Spiele verloren als in der gesamten ersten Hälfte der Saison. Gerade die Niederlagen gegen Oberstenfeld und Flein wurden so mit Sicherheit nicht erwartet. Die Unterländer müssen nun doppelt punkten, um den Anschluss an den Relegationsplatz wieder her zu stellen. Bereits im Hinspiel konnte die von Peter Baumann trainierte Mannschaft nach langem Rückstand einen Punkt aus dem Remstal mitnehmen und seine individuelle Klasse demonstrieren. Neben dem wurfgewaltigen Rückraum mit Fabian Göppele und Max Odenwald strahlt der Gegner von jeder Position immense Torgefahr aus und ist schwer ausrechenbar. Im Besonderen das Spiel über den wendigen Kreisläufer Henning Tittel macht es für die Abwehrreihen nochmals schwerer den Kontrahenten zu verteidigen.

Für die SVR also ein sehr schweres Spiel, trotzdem steht man bei fünf Punkten Vorsprung weniger unter Druck als der Gastgeber. Für Trainer Alexander Schurr wird es wieder auf die Kombination aus Abwehr und Torhüter ankommen: „Hier sind wir auf jeden Fall stabiler als im Hinspiel. Wenn wir vorne wieder etwas konsequenter spielen und unsere Chancen verwerten, wird dies sicher ein enges und interessantes Spiel, welches erst in den letzten Minuten entschieden werden kann“. Personell kann der Übungsleiter dabei aus dem Vollen schöpfen.

SV Remshalden - SKV Oberstenfeld 25:17 (12:8)

Wichtiger Sieg gegen Oberstenfeld

Vor der Partie bezeichnete Trainer Alexander Schurr das Spiel gegen Oberstenfeld als immens wichtig, wäre doch im Falle einer Niederlage der Druck am kommenden Wochenende enorm groß. Dann, wenn es gegen den Tabellendritten Neckarsulm geht und die SVR unbedingt gewinnen müsste. Am Ende war jedoch der Sieg der Gastgeber ungefährdet und absolut verdient, auch wenn die Anfangsphase eine äußerst zähe war.

Zu Beginn dominierten die beiden Abwehrreihen das Geschehen, während den Teams im Angriff nicht allzu viel einfallen wollte. Remshalden leistete sich mehrere Stürmerfouls und vergab gleich zu Beginn zwei Großchancen. Erst nach gut vier Minuten fiel der erste Treffer, allerdings für Oberstenfeld. Die Gastgeber taten sich im Angriff weiter schwer, Einzelaktionen sorgten nicht für den gewünschten Erfolg. Die Defensive stand dagegen gut und hatte in Tobias Klemm von Beginn an ihren großen Rückhalt im Tor. So dauerte es schließlich fast 9 Minuten bis der Treffer zum 1:1 fallen wollte. Die Partie blieb hart umkämpft und ausgeglichen, Kenneth Eckstein sorgte mit seinem zweiten Treffer für die Führung der SVR zum 5:4 nach einer knappen Viertelstunde. Der erneute Ausgleich für den SKV war Pech: Klemm hielt zwar den Siebenmeter, war im Nachwurf aber chancenlos. Zu allem Übel verletzte sich Rechtsaußen Uli Seybold nach einem Zweikampf so schwer, dass er nicht mehr eingesetzt werden konnte. Für ihn sprang Carsten Röhrle in die Bresche und machte seine Sache recht ordentlich. Er steuerte gleich zwei Treffer bei und sorgte so für die 8:6-Führung der SVR. Felix Holczer erzielte nach einem klasse gespielten Gegenstoß den Treffer zum 10:7 und Hendrik Wiesner sorgte mit zwei weiteren Treffern für die 12:8-Halbzeitführung, der Grundstein zum Sieg war gelegt.

Ganz anders als im ersten Durchgang startete das Team von Trainer Schurr in die zweite Hälfte. Die Abwehr agierte überaus aufmerksam und kämpfte um jeden Ball. Im Angriff lief der Ball nun besser und so sorgten Oliver Ruge, Moritz Knück und Hendrik Wiesner bis zum 16:9 nach knapp 40 Minuten für eine gewisse Vorentscheidung. Lautstarke Kritik von der Bank der SVR an der schwachen Schiedsrichterleistung sorgte zwar für eine zweiminütige Dezimierung, doch Oberstenfeld nutzte die Überzahlsituation nicht. Remshalden blieb weiter die spielbestimmende Mannschaft ohne zu glänzen. Die Außenspieler waren es schließlich, die den Gästen den Knockout versetzten, Moritz Knück von links und Carsten Röhrle von der anderen Seite trafen, beim 20:11 nach gut 50 Minuten war das Spiel entschieden. In der Schlussphase leistete sich Remshalden noch die ein oder andere Unaufmerksamkeit in der Abwehr, Sven Bütner auf Seiten der Gäste kam so zu seinen Treffern. Am letztlich ungefährdeten Sieg der SVR konnte aber auch er nichts mehr ändern.

Remshalden gewann dieses wichtige Spiel im Kampf um Platz 2 der Württembergliga und kann so relativ entspannt aber dennoch fokusiert am nächsten Wochenende das vorentscheidende Spiel in Neckarsulm angehen.

SVR: Klemm, Mühleisen; Eckstein (2), Tögel, Ruge (5/2), Holczer (2), H.Wiesner (5), A.Wiesner (1), Huber (1), Seybold, Rascher (2), Pesch, Röhrle (3), Knück (4).

SKV: Kori, Uhl; Tudisco (3), Koch (5/1), Goller (1), Teske, Cakar, Heim, Nandelstaedt (2/1), Bütner (6), Leistner, Sauerland.

Oberstenfeld zu Gast in Remshalden

Nach dem knappen Heimsieg gegen Bietigheim kommt mit der SKV Oberstenfeld der nächste Gegner, gegen den in der Hinrunde ein Punkt liegen gelassen wurde. Diese Punkte werden gerade schmerzlich vermisst, umso wichtiger also die weiße Weste in eigener Halle zu behalten.

Im erwartet engen Spiel gegen die SGBBM Bietigheim konnte man der SVR noch etwas die Nachwehen des verlorenen Spitzenspiels ansehen. So hat es insgesamt etwas an Lockerheit gefehlt. Zudem hat sich wieder gezeigt, dass es zum einen gegen jedes Team der Liga schwer ist zu bestehen, wenn man selbst nicht absolut fokussiert ist. Zum anderen sind die Teams in der ersten Hälfte der Tabelle vom Leistungsniveau her so nah beieinander, dass oft Kleinigkeiten das Spiel entscheiden.

Mit dem SKV Oberstenfeld kommt wieder ein Gegner, welcher sich in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt hat und gegen individuell sehr starke Teams wie Neckarsulm gewinnen konnte. Das Team hat sich in dieser Saison sehr stabilisiert sowie entwickelt und spielt eine gute Runde. Ähnlich wie bei der SVR ist vor allem die Kombination und das Zusammenspiel aus Torhüter und Abwehr dabei eine der großen Stärken des Teams. Im Angriff gilt es neben den schnellen Außen vor allem auf die Achse um die wurfgewaltigen Rückraumspieler Sauerland und Koch im Zusammenspiel mit dem robusten Güngör Cakar am Kreis zu achten. Die leidenschaftlich und kämpferisch auftretende Mannschaft von Trainer Michael Walter weißt neben den genannten Spieler aber eine auf jeder Position gut besetzte Aufstellung auf.

Heimtrainer Alexander Schurr und seine Truppe sind auf jeden Fall gewarnt und nehmen den Gegner mehr als ernst. „Wir müssen alles in die Waagschale werfen um zu bestehen, der SKV wird uns alles abverlangen. Wir sind nunmal gerade in der Rolle des Gejagten, gegen uns ist jeder Gegner motiviert“ so der Übungsleiter. Dass die Oberstenfelder zudem komplett befreit aufspielen können, da bei ihnen tabellarisch nach vorne und hinten nichts mehr geht, ist zudem auch nicht zu unterschätzen. Schurr sieht ein ähnlich enges und ausgeglichenes Spiel wie gegen Bietigheim auf sich zukommen. Dabei muss er weiterhin auf Adrian Wehner verzichten, welcher seine Wadenverletzung noch nicht vollends auskuriert hat.

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